Handball – Vorrunde Oberliga WC: Wittinger Maschinerie ist einfach nicht zu stoppen / 36:29 gegen Verfolger Lüneburg

Aufstieg, wem Aufstieg gebührt

Selbst ein Dutzend Türsteher hätten sie nicht aufhalten können: SG-Akteurin Melina Kamke (am Ball) war einfach nicht zu stoppen. Ganze 13 Treffer steuerte die Kreisläuferin zum Sieg bei und hatte somit maßgeblichen Anteil am Oberliga-Aufstieg.
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Selbst ein Dutzend Türsteher hätten sie nicht aufhalten können: SG-Akteurin Melina Kamke (am Ball) war einfach nicht zu stoppen. Ganze 13 Treffer steuerte die Kreisläuferin zum Sieg bei und hatte somit maßgeblichen Anteil am Oberliga-Aufstieg.

Wittingen. „Das wird auf jeden Fall die schwerste Begegnung von allen“, hatte Trainer Lars Kamke vor der Partie der SG VfL Wittingen/Stöcken am vergangenen Wochenende gegen den Verfolger HV Lüneburg noch prognostiziert.

Umso beeindruckender ist es, dass die C-Juniorinnen auch in dieser Begegnung ihr Spiel konsequent auftischten und den Gegner mit 36:29 abfertigten. Damit setzten die jungen Handballerinnen ihren unfassbaren Lauf fort und gewannen auch ihr sechstes Oberliga-Vorrundenspiel, erreichten dadurch die Oberliga-Endrunde und somit einen weiteren Meilenstein.

Nach Abpfiff kannten die Emotionen bei Trainern (vorne Bianca Kamke, hinten Lars Kamke) und Spielern keine Grenzen mehr. 

„Alle Mädels haben an diesem Tag alles gezeigt und gegeben. Es hat wirklich Spaß gemacht, der Mannschaft zuzusehen“, lobt Übungsleiter Lars Kamke seine Schützlinge. Zu Beginn des Spiels hielt Lüneburg dabei gegen das Wittinger Offensivbollwerk gut dagegen. Nach einer Viertelstunde setzte sich das Heimteam jedoch ab und konnte so mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Pause gehen – 17:13. „Da war für uns schon klar, dass etwas Großes passieren kann“, berichtete Lars Kamke und fügte an: „Die Mädels wollten sich auf keinen Fall mehr das Zepter aus der Hand nehmen lassen und so haben sie dann auch weitergespielt.“

Ein echter Wittinger Wirbelsturm zog in der Gelben Hölle seine Kreise und so stand es nach 44 überragenden Spielminuten klar und deutlich 33:22 für die Gastgeberinnen. In der Schlussphase berappelte sich der Gast etwas, erzielte noch sieben Treffer, ohne Wittingen jedoch noch ernsthaft bedrohlich zu werden. Am Ende des Tages stand nach einer tollen Teamleistung ein leistungsgerechter Erfolg gegen die Lüneburgerinnen. Lars Kamke voller Zuversicht: „Wenn die Mädels diese Leistung immer wieder abrufen können und wir weiter an den kleinen Schwächen feilen, dann werden sie noch eine kleine Geschichte schreiben.“

• Tore: Kamke (13/3), Buhr (6), Lümmer (6/1), Herzberg (5), Skerhutt (4), Dinter, Fischer (je 1).

Von Rouven Peter

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