Fußball – Kreisliga: Wittingen und Wasbüttel feiern Erfolge im Abstiegskampf / Knesebeck verspielt Sieg / Wilsche erstmals ohne Sieg

Das Aufbäumen der Kellerkinder

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Sven Arndt bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für den VfL Wittingen. Am Ende gewann der VfL gegen Wesendorf mit 2:1.

ks. Erster Punktverlust für Wilsche, erster Sieg für Wittingen unter dem neuen Trainer Peter Dierks und die dritte Bromer Niederlage in Folge – Das waren die Schlaglichter des gestrigen Spieltags in der Fußball-Kreisliga.

SV Meinersen – VfL Ummern 1:3 (0:2)

„So macht Fußball Spaß“, war Ummerns Trainer Michael Alms nach dem Sieg in Meinersen mit der Leistung und der Einstellung seiner Mannen hochzufrieden. Schon in der ersten Halbzeit dominierten die Gäste das Spiel. Vitalij Sterz stellte mit seinen beiden Treffern bereits nach knapp einer halben Stunde die Weichen auf Sieg. Eine höhere Führung zur Pause war durchaus möglich. Als Sterz nach dem Seitenwechsel seinen dritten Treffer markierte, war die Messe gelesen. Ummerns Konzentration ließ ein wenig nach und so kam Meinersen noch zum schmeichelhaften Ehrentreffer.

VfR Wilsche-Neubokel – SV Westerbeck 0:0

Im Spitzenspiel des Ersten gegen den Zweiten gab es ein Remis. Das ist insofern bemerkenswert, als das es der erste Punktverlust für den Liga-Primus aus Wilsche war. „Kein Beinbruch“, befand Wilsches Trainer Bernd Huneke. „Westerbeck hat das gut gemacht. Wir hatten zwar das spielerische Übergewicht, konnten aber kein Kapital daraus schlagen.“

SV Leiferde – FC Brome 1:0 (0:0)

Das 0:1 in Leiferde bedeutete für den FC Brome bereits die dritte Niederlage in Folge. Damit ist der Start ins neue Fußballjahr endgültig in die Hose gegangen. FC-Betreuer Hendrik Joswig hätte eigentlich gerne einen Punkt mitgenommen, aber hat das Manko seiner Mannschaft auch klar erkannt: „Wir haben in der ersten Halbzeit unsere Chancen einfach nicht rein gemacht.“ So kann man natürlich trotz Überlegenheit kein Spiel gewinnen. Auch in der zweiten Hälfte probierten die Burgherren es weiter, blieben aber eben auch weiter erfolglos. Dann kam das, was kommen musste. In der 70. Minute traf Mario Meyer aus heiterem Himmel zur Leiferder Führung. Brome verlor nun etwas die Ordnung und kam auch bis zum Schlusspfiff zu keinem Torerfolg.

VfL Wittingen/S. – Wesendorfer SC 2:1 (1:0)

Im ersten Heimspiel unter dem neuen Coach Peter Dierks hat der VfL Wittingen/Suderwittingen einen hochverdienten Sieg (der zweite überhaupt erst in dieser Saison) über den Wesendorfer SC errungen.

In einem zunächst zerfahrenen Spiel ohne große Höhepunkte setzte Sven Arndt mit dem Führungstreffer in der 42. Minute das einzig echte Ausrufungszeichen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Brauereistädter dann klar das Heft in der Hand. Chancen gab es nun zuhauf. Es traf aber wieder nur Arndt, der ein Anspielgeschenk vom gegnerischen Torwart dankend annahm. Wesendorfs Anschlusstreffer in der 90. Minute brachte für die Nachspielzeit noch etwas Spannung, aber es brannte nichts mehr an. „Der Sieg hätte auch höher ausfallen können, aber in unserer Situation zählen jetzt nur die drei Punkte“, war Dierks nach dem Spiel zufrieden.

MTV Wasbüttel – TSV Rothemühle 2:1 (0:0)

Der TSV Rothemühle trauerte am Ende zahlreichen vergebenen Chancen aus der ersten Hälfte nach. Im zweiten Durchgang erlangte dann Wasbüttel die Oberhand. Auch als nach der Führung noch einmal der Ausgleich hingenommen werden musste, blieb die Heimelf am Drücker und erzielte kurz vor dem Ende den Siegtreffer. „Es hätte auch ein Unentschieden sein können“, beschwerte sich MTV-Coach Holger Haustein-Bastian aber nicht über den Sieg.

TuS Müden-Dieckhorst – VfL Knesebeck 1:1 (0:0)

Sein Führungstreffer hielt nur zwei Minuten an: Alexander Schmidt (r.) musste sich mit Knesebeck in Müden mit einem 1:1 begnügen. Der FC Brome (Riaan-Philipp Schmidt) ging komplett leer aus.

Mit gefühlt zwei Punkten zuwenig ist der VfL Knesebeck aus Müden zurückgekehrt. Nach einer eher zurückhaltenden Anfangsphase wurden die Gäste agiler und erspielten sich bereits in der ersten Hälfte einige gute Möglichkeiten. Das Schussglück hatten die Knesebecker aber am gestrigen Tage nicht gepachtet. Alleine drei Mal war das Aluminium im Weg. Als Alexander Schmidt in der 71. Minute nach einer Ecke zum 0:1 abstaubte, schien der Bann gebrochen, der Sieg nun greifbar nah. Doch diese Hoffnung zerplatzte nur eine Minute später. Müden bekam einen Strafstoß und glich postwendend zum 1:1 aus. Die Ausbeute war am Ende zu wenig, die Leistung des stark ersatzgeschwächten VfL war Trainer Detlev Weber dennoch ein Lob wert.

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