Handball – Oberliga: Aufsteiger Wittingen bereitet sich schon auf Saison vor / Keine Neuen: „Kader kann bestehen“

Auch ohne Pommes stark genug

So soll es auch möglichst zu Saisonbeginn in der Oberliga aussehen: Wittingens Handballer mit Coach Axel Bühlow (r.) wollen die Aufstiegs-Euphorie mit in die ersten Spiele nehmen und punkten. Foto: ib

mj Wittingen. Es scheint, als könnten sie es kaum noch erwarten. Die Saison in der Handball-Oberliga startet zwar erst Ende September (siehe Termine rechts). Die Handballer von Aufsteiger VfL Wittingen bereiten sich aber schon jetzt auf die neue Spielzeit vor.

Seit drei Wochen schwitzen die Mannen um Trainer Axel Bühlow für das große Ziel Klassenerhalt. Momentan sei alles noch ganz locker, wie Wittingens Aufstiegsmacher betont. „Die Jungs hatten vier Wochen Pause. Da bringt es jetzt nichts, wie die wilde Sau loszulegen. Damit verdirbt man den Jungs nur den Spaß“, so Bühlow, der in den nächsten Wochen die Intensität aber steigern will.

Bis August – so lange wie die Halle in Wittingen geschlossen ist – werden die konditionellen Grundlagen gelegt. Erst dann beginnt die Feinarbeit. „Wir müssen im spielerischen Bereich eine Schippe drauf legen“, weiß Bühlow, dass sein Team nur mit körperlicher Fitness schwerlich erfolgreich sein wird in der Oberliga.

Und die Aufstiegshelden müssen es selbst richten. Neuzugänge gibt es nicht. „Die Rettung des HSV Hamburg hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, scherzt Bühlow. „Einen Spieler wie Pascal Hens hätte ich schon genommen.“ Aber auch ohne Pommes (Spitzname von Hens) sei Wittingen stark genug für den Klassenerhalt. „Dieser Kader kann in der Oberliga bestehen“, ist Bühlow zuversichtlich.

Die Wettbewerbsfähigkeit will sich das Wittinger Team vor allem im Training erarbeiten. Testspiele wird es nur während des Trainingslagers (29. bis 31. August) in Wittingen geben. Zudem könne sich der VfL auch noch in der ersten Runde des HVN-Pokals, die eine Woche (13. September) vor dem Liga-Start über die Bühne geht, einspielen, meint Wittingens Coach. Drei Spiele wird es wohl bei der Pflichtveranstaltung Pokal für den VfL geben.

In der Liga will Bühlow nach drei Spielen eine positive Bilanz haben. „Es wäre super, wenn wir zu Beginn für einige Überraschungen sorgen könnten. Das sorgt für Selbstvertrauen und Respekt“, so der VfL-Trainer. Ein Selbstläufer wird die Saison selbst dann nicht. „Sehr schwer“, weiß Bühlow. Vielleicht ist es deshalb ganz gut, dass die Wittinger Aufstiegshelden schon wieder mit dem Training begonnen haben.

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