Fußball – Bundesliga: Wolfsburger Eigengewächs erwartet gegen Berlin ein ähnliches Engagement wie gegen Schalke

Arnold: „Das ist zum Kotzen!“

Nachdem er gegen Hoffenheim 90 Minuten auf der Bank schmoren musste, durfte Maximilian Arnold (rechts, hier gegen Max Meyer) daheim gegen Schalke wieder über die volle Distanz ran.
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Nachdem er gegen Hoffenheim 90 Minuten auf der Bank schmoren musste, durfte Maximilian Arnold (rechts, hier gegen Max Meyer) daheim gegen Schalke wieder über die volle Distanz ran.
  • VonChristian Thiemann
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ct Wolfsburg. Die Fans in der Wolfsburger Kurve waren ihren Profis nicht allzu böse. Sie hatten gesehen, dass sich ihr VfL in den 90 Minuten der Fußball-Bundesliga-Partie gegen den FC Schalke 04 trotz 0:1-Niederlage voll reingehängt hatte.

Maximilian Arnold, Wolfsburger Urgestein, freute das ungemein: „Ganz ehrlich, es tut wirklich richtig gut. Umso bitterer ist es, dass wir die Fans nicht beschenkt haben.“ Und dabei hatten die Wölfe wirklich geackert und auch spielerisch einige Male gute Mittel gegen den Champions League-Aspiranten gefunden. Trotz verbesserter Leistung stand am Ende dennoch die dritte Pleite in Serie. „Das ist ziemlich bitter, dass es so gelaufen ist für uns. Wir hätten drei Punkte verdient gehabt. So läuft es, wenn man unten steht oder wie Schalke oben. Wir wissen leider, wie es unten ist. Das ist zum Kotzen! Mit der Leistung und dem Engagement ist bei Hertha was möglich“, blickte Arnold gleich voraus aufs Auswärtsspiel in Berlin am Sonnabend nach der einwöchigen Länderspielpause (20.30 Uhr).

„Wir dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen, weil wir mal ein Spiel halbwegs gut gemacht haben“, forderte Arnold außerdem. „Wir müssen einfach arbeiten, dann kommt der Erfolg irgendwann.“

Nach seinem schwachen Auftritt gegen Leverkusen musste Arnold zuletzt gegen Hoffenheim komplett auf die Bank. Eine Aussprache mit seinem Trainer Bruno Labbadia habe es aber deshalb nicht gegeben, wie das Eigengewächs verriet: „Ich habe fast 150 Bundesligaspiele, gegen Leverkusen war eines meiner schlechtesten. Deswegen kann ich mir schon alles denken, da bin ich nicht auf den Kopf gefallen.“

Gegen Schalke zeigte Arnold dann auch gleich, dass er vorangehen will, überzeugte durch einen engagierten Auftritt. In der offensiveren Rolle im 4-2-3-1-System fühlte sich der Mittelfeldspieler deutlich wohler. „Das hat mir gefallen. Ich habe mal wieder Nähe zum Tor gehabt“, so der U21-Nationalspieler.

Die unglückliche Niederlage gegen Königsblau müssen Arnold und seine Mannschaftskollegen dennoch schnell abhaken. Die Kölner sind mit ihrem Sieg über Leverkusen nämlich bis auf fünf Punkte an den VfL rangerückt.

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