Fußball – Kreisliga: Bittere VfL-Heimpleite / Vordorf am Ende souverän

Alms’ Alptraum: Ummern vergeigt 3:0 und 4:3!

Der Beginn einer vogelwilden Begegnung: Andrej Sterz (l.) erzielt in dieser Szene die 1:0-Führung für Ummern.
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Der Beginn einer vogelwilden Begegnung: Andrej Sterz (l.) erzielt in dieser Szene die 1:0-Führung für Ummern.

ib. Morgenstund’ hat Gold im Mund. . . Zumindest für den TSV Vordorf. Der Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga baute Sonntagfrüh seine Führung durch einen erst am Ende deutlichen 4:0-Erfolg beim TSV Rothemühle aus.

Im zweiten vogelwilden Spiel brachte der VfL Ummern seinen Trainer um den Verstand.

VfL Germ. Ummern –

SV Tappenbeck 4:5 (3:3)

Dieser Horror-Film könnte womöglich die ganze Nacht vor dem geistigen Auge von Michael Alms ablaufen... Der VfL Ummern brachte gestern das Kunststück fertig, eine 3:0- und 4:3-Führung – die eigentlich 7:3 hätte lauten müssen in der zweiten Halbzeit! – tatsächlich noch zu verplempern. „Unglaublich! Was hier heute passiert ist, habe ich in drei Tagen noch nicht verarbeitet“, konnte es Alms nicht fassen. Mitaufsteiger Tappenbeck präsentierte sich durchaus von Beginn an gefällig, doch nach 28 Minuten lagen die Germanen plötzlich mit 3:0 in Front. Doch es folgte eine verhängnisvolle Viertelstunde. Ein Torwart-Fehler, ein sehenswerter Seitfallzieher und ein Heber: Zack stand es zur Pause plötzlich 3:3. Ummerns Abwehrverhalten: Aus Alms’s Sicht „hanebüchen“. Der VfL hätte alles vergessen machen können, versiebte aber selbst beste Chancen (allein drei Lattentreffer). So stand es nur 4:3. Ehe der SVT fünf Minuten vor Ende mit einem Freistoß genau in den Knick erneut zurückschlug und mit dem Schlusspfiff für die totale Ernüchterung sorgte. Alms bedient: „Eine bittere Niederlage, weil wir es nicht gebacken kriegen. Fußball kann ganz schön gemein sein.“

TSV Rothemühle –

TSV Vordorf 0:4 (0:0)

Hel(l)au(f) begeistert waren am Ende nur die Vordorfer. Weil in beiden Teams nicht nur Kicker, sondern auch Karnevalisten sind, wurde die Partie gestern auf 10 Uhr vorverlegt – immerhin stand in Braunschweig der große Schoduvel-Umzug an. Diesen genoss der Primus aus Vordorf natürlich in vollen Zügen nach dem 4:0-Erfolg. Wobei dieser hart erkämpft war, wie Trainer Heinz-Günter Scheil erklärte: „Rothemühle hat uns stark Paroli geboten, in der ersten Halbzeit war das ein Spiel auf Augenhöhe.“ Ein Tor der Platzherren wurde berechtigterweise nicht anerkannt. Erst die schnellen Treffer kurz nach Wiederbeginn gaben der Partie die erwartete Richtung vor. „Die haben Rothemühle den Glauben geraubt“, so Scheil. Vordorf, wie es siegt und lacht...

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