Fußball – Kreisliga: Knesebecks Felix Weitemeier im IK-Liga-Talk

Alles Einstellungssache

Es ist so, als würden wir uns schon alle ewig kennen.
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Es ist so, als würden wir uns schon alle ewig kennen.
  • Rouven Peter
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Knesebeck – Der VfL Knesebeck ist wirklich gut in die Fußball-Kreisligasaison gestartet und grüßt von Platz zwei. Mit am Start: Felix Weitemeier. Der linke Mittelfeldspieler ist eher einer, der Taten sprechen lässt, wie im IK-Liga-Talk deutlich wird.

Zurück mit Erfolg

2018 kam Weitemeier als eine Art verlorener Sohn zurück zu den Einhörnern. Da, wo er mit drei jungen Jahren das Kicken angefangen hatte. Von 2011 bis 2018 spielte er für den SV Hagen-Mahnburg – mit einem Jahr Unterbrechung beim VfL Wahrenholz – und schloss sich dann wieder seinem Jugendklub an. Und siehe da: Sofort mauserte sich Weitemeier zum wichtigen Akteur und Stütze beim Volksbank-Cup- sowie Wittinger Kreispokal-Sieg. „Das waren natürlich die zwei großen Highlights“, schwärmt der 26-Jährige. Zurück sei er gekommen, weil er von früher noch so gut wie alle Mitspieler gekannt hatte. „Da braucht man keine Eingewöhnung.“

Knesebeck: Eine Einheit

Auch deshalb ist es kein Wunder, dass man sich beim VfL innerhalb des Teams bestens versteht. „Wir machen viel in der Freizeit zusammen. Es ist so, als würden wir uns schon alle ewig kennen“, betont Weitemeier und gibt ein Treuebekenntnis ab: „Es ist hier so gut, dass momentan nichts anderes infrage kommt.“

VfL-Trainingsmonster

Auf der Liste der Trainingsbeteiligung steht der VfL-Akteur ganz oben. Er verpasst so gut wie keine Einheit. „Ich möchte mich verbessern, habe denke ich noch viel Potential“, betont er. Dass er so gut wie jedes Mal dabei ist, sieht Weitemeier als absolute Selbstverständlichkeit an: „Das muss so sein. Man muss einfach eine gewisse Einstellung haben. Das wurde uns schon in der Jugend gelehrt.“

Eher Macher als Redner

Weitemeier ist eher Macher als Redner. In der Kabine „halte ich mich zurück“, betont er. Er sei nie der richtige Redner gewesen und lässt den Erfahrenen den Vortritt. Er macht eher das, was er zu tun hat. Vollgas auf der linken Außenbahn geben: „Ich gebe alles für die Mannschaft!“ Verbesserungspotential sieht er bei sich unter anderem im taktischen Bereich. „Mein Trainer (Detlef Weber, Anm. der Redaktion) sagt manchmal, ich spiele Pässe, die kaum ein anderer spielt“, nennt er seine Stärken.

Trotz des auf dem Papier guten Saisonstarts will der Knesebecker wenig Euphorie verbreiten. Neun Punkte aus den ersten drei Spielen seien zwar „mit der beste Saisonstart gewesen, den wir gemacht haben“. Nach dem 1:1-Remis gegen Ummern „muss man da erstmal vorsichtig sein“. Über einen potentiellen Bezirksliga-Aufstieg möchte er auch noch kein Wort verlieren. Stichwort Bezirk. Im Bezirkspokal ist der Kreispokal-Sieger weiter vertreten, trifft kommenden Donnerstag auf Bezirksligist TSV Vordorf. „An guten Tagen kann es ein ausgeglichenes Spiel sein“, glaubt Weitemeier.

Ausblick Schwülper

Zuerst steht am Sonntag (14.30 Uhr) aber das Liga-Heimspiel gegen den FC Schwülper an. „Eine spielstarke Mannschaft, die vor dem Tor durch Marlon Schade flexibler und gefährlicher geworden ist“, warnt Weitemeier.

VON ROUVEN PETER

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