Nach der Premiere in Isenbüttel geht‘s nun in den Nordkreis

Inklusions-Sportfest steigt 2022 in Wittingen

Tennis wird - auch dank des Inklusions-Mobils vom TNB Niedersachsen-Bremen - wieder zu den Probier-Sportarten beim All inklusive-Sportfest 2022 in der Stadt Wittingen zählen.
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Dank des Inklusions-Mobils vom Tennisverband Niedersachsen-Bremen herrschte bei der Sportfest-Premiere in Isenbüttel Filzball-Freude. 2022 sollen auch in Wittingen – neben anderen Anlagen – die Courts bevölkert werden.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Wie würde es so schön in der Sportler-Sprache heißen: Nach der Inklusions-Initiative ist vor der Inklusions-Initiative. Die gelungene Premiere von „All inklusive – unser Sportfest im Landkreis Gifhorn“ in Isenbüttel liegt noch gar nicht lange zurück, da richtet der Organisations-Stab unter Federführung des Kreissportbundes Gifhorn seinen Blick auch schon auf das kommende Jahr. Und dabei wandert der Fokus in den Nordkreis. Denn: 2022 avanciert Wittingen zum Schauplatz der neuen Mitmach-Veranstaltung!

Dazu erfolgte in dieser Woche die inoffizielle Staffelstab-Übergabe mittels einer Video-Konferenz. Der Wittinger Volker Schneemelcher, der sich bereits im Zuge der Steuerungsgruppe beim Isenbütteler Event mit eingebracht hatte, spannt sich in der Brauereistadt vor den Karren und bestellt vor Ort das (Spiel-)Feld. Exakt terminiert ist der zweite All inklusive-Aufschlag zwar noch nicht. Aber anvisiert ist ein Sonnabend im Juni 2022. Möglichst von 11 bis 17 Uhr mit sechs Stunden nonstop Programm. „Ich habe auch schon die ersten Fühler zur Wittinger Feuerwehr, den VfL-Sparten und der heilpädagogischen Kindertagesstätte ausgestreckt und sie im Thema abgeholt“, berichtete Schneemelcher beim Online-Meeting. Die ersten bilateralen Gespräche sind angelaufen. Auch der hiesige Reit- und Fahrverein hat direkt seine Bereitschaft zur Unterstützung der Aktion zugesagt. „Die zweite Vorsitzende Astrid Schacke war sofort Feuer und Flamme.“

Ich habe schon die ersten Fühler ausgestreckt zu den Vereinen und sie im Thema abgeholt.

Mit-Initiator Volker Schneemelcher über das geplante zweite Inklusions-Sportfest 2022 in Wittingen

Wittingen biete durch seine kompakt zusammenliegenden Sportstätten ideale Voraussetzungen für das Sportfest. Das untermauerte auch Sven Menzhausen von der Stadt. „In so einem engen Kontext habe ich das noch nirgends gesehen.“ Einziger Wermutstropfen sei der Umstand, dass im kommenden Jahr das Ernst-Siemer-Bad aufgrund der Sanierung des großen Beckens nicht zur Verfügung stehen wird. Womöglich lasse sich dort aber zumindest der Wasserspielplatz mit einbinden, hofft Schneemelcher.

Er hat auch schon einen ersten Lage-Plan erstellt, den er den Mitstreitern demonstrierte. Angefangen von den zwei Sporthallen an der IGS hinüber zum Areal der Fußballer bis hin ins Ackmann-Stadion zum Tennis-Court und der Reitanlage sei alles sehr gut miteinander zu verknüpfen. „Wir haben ausreichend Platz, um alles unterzubekommen. Das Sportheim der Fußballer würde ich gerne als Meeting-Point benutzen“, erklärte Schneemelcher. Die Idee der zentralen Anlaufstelle findet der Kreissportbund-Vorsitzende Hans-Herbert Böhme „unheimlich toll“.

Sprich: Das Inklusionssportfest-Rad beginnt sich zu drehen in der Brauereistadt. Svenja Liermann vom KSB Gifhorn dankte noch einmal explizit den vielen Helfern der Erstauflage von Isenbüttel für die Organisation und wünscht sich, dass sich auch für Wittingen viele Unterstützer finden. „Es herrscht große Vorfreude auf 2022!“

Beim Online-Meeting wurden von Svenja Liermann (Kreissportbund Gifhorn) und Co. erste Gedankengänge für das Inklusions-Sportfest 2022 in Wittingen abgesteckt.

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