Volleyball – Bezirksliga Damen: VG verliert die letzten Saisonspiele / Zukunft ungewiss

Ein Abschuss zum Abschluss...

Stehen sie weiter zusammen? Die Volleyball-Damen der VG Hankensbüttel-Knesebeck müssen nach der nunmehr beendeten Saison einige Abgänge verkraften. Die neue Spielertrainerin Birte Kulinna (Nr. 5) hofft, weiterhin ein Team zusammenstellen zu können. Foto: ib
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Stehen sie weiter zusammen? Die Volleyball-Damen der VG Hankensbüttel-Knesebeck müssen nach der nunmehr beendeten Saison einige Abgänge verkraften. Die neue Spielertrainerin Birte Kulinna (Nr. 5) hofft, weiterhin ein Team zusammenstellen zu können.
  • VonChristian Thiemann
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Braunschweig. Zum Abschluss klappte einfach nichts mehr. Bezeichnenderweise ging der letzte Aufschlag der Volleyballerinnen der VG Hankensbüttel/Knesebeck in dieser Bezirksliga-Saison an den Hinterkopf einer VG-Akteurin. . .

Die Spielzeit endete am Samstag mit zwei 1:3-Pleiten gegen den Meister MTV Braunschweig II und den MTV Salzgitter II.

Und gerade die Braunschweigerinnen zeigten, dass sie unbedingt Meister werden wollten. Gnadenlos nutzte der MTV die vielen Fehler der VGHK aus. „Die Aufschlagfehler haben mich besonders aufgeregt“, meinte Trainerin Britta Puls, die viel zu kritisieren hatte: „Die Absprache war schlecht, die Mädels hatten keinen Spaß und wirkten unmotiviert.“

Außerdem hatte die VGHK in beiden Spielen erhebliche Probleme in der Annahme. Dazu kam, dass beide Stellerinnen Katharina Engelke und Stefanie Krebiel angeschlagen spielten. „Das kam noch oben drauf“, seufzte Puls. Trotzdem holte sich ihr Team gegen den designierten Meister einen Satzgewinn zum zwischenzeitlichen 1:1. „Aber Braunschweig war schon sehr gut, das muss man auch anerkennen“, meinte Puls. Das 1:3 ließ sich nicht verhindern.

Anders hätte es gegen Salzgitter laufen können, doch die Motivation ließ bei der Spielgemeinschaft immer weiter nach. „Teilweise hatten wir schöne Spielzüge, haben den Ball dann aber einfach nicht tot bekommen“, monierte Puls. Auch hier glich die VGHK zum 1:1 aus. Die Trainerin übte aber auch Selbstkritik, hatte sie zu spät auf den Gegner reagiert und erst im letzten Satz auf einen Mittelblock gestellt: „Da war es dann leider schon fast vorbei.“ Mit dem kuriosen Aufschlag beendete die VGHK die Saison.

Ob und wie es in der neuen Saison mit den Volleyballerinnen weitergeht, weiß Puls noch nicht. Als Trainerin wird sie aufhören, doch als Spielerin würde sie weitermachen: „Wir brauchen noch ein paar mehr Leute“, startet sie deshalb erneut einen Aufruf, damit sich die Mannschaft nicht auflösen muss. Birte Kulinna wird dann das Coaching übernehmen.

• VG Hankensbüttel/Knesenbeck: Engelke, Grabengießer, Janke, Krebiel, Schiewe, Sonnenberg, Sülz, Kulinna, Puls, Schmerscheider.

Von Christian Thiemann

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