Jugendfußball – Streifzug: Einige Fälle von zu früh gefreut / Wittingens c-Junioren fühlen sich bei Niederlage benachteiligt

3:7! Knesebecks kapitale Kehrtwende

Unter Beschuss: Knesebecks E-Junioren (r. Torhüter Malte Balzer) erlebten gegen Wittingen eine 3:7-Heimpackung. Foto: Barrenscheen

Zu früh gefreut: Dieses Missgeschick unterlief im Jugendfußball einigen Teams aus dem Nordkreis. Es gab aber auch strahlende Sieger.

C-JUN. A-STAFFEL

Hillerse-Leiferde –

JSG Wesendorf/U. 0:5 (0:2)

Auf (Erfolgs)-Kurs segelt weiter die C-Jugend aus Wesendorf und Ummern. Durch das 5:0 in Hillerse/Leiferde untermauerte die Mannschaft von Trainer Arne Wrede Platz zwei. „Am Saisonende wollen wir mindestens Dritter sein“, erklärte der JSG-Trainer. In diesem Spiel musste sich der Wesendorf/Ummeraner Nachwuchs bis zur 19. Minute gedulden. Dann brach Mika Wrede mit dem 1:0 den Bann. Timo Schmidt baute den Vorsprung umgehend aus. Nach dem 3:0 zu Beginn von Halbzeit zwei war der Auswärtserfolg perfekt. „Ein ordentliches Spiel. Die Jungs haben gute Ansätze gezeigt“, so Wrede.

Tore: 0:1 Wrede, 0:2 Schmidt, 0:3 Jost, 0:4, 0:5 Schmidt.

c-JUN. KREISLIGA

TSV Grußendorf –

VfL Wittingen/S. 3:2 (2:1)

Bitterer Beigeschmack für die Gäste aus der Brauereistadt. Zwei Schiedsrichter-Entscheidungen hatten ihren Anteil an der VfL-Niederlage. „Wir wollen das nicht abwälzen. Aber die Entscheidungen haben schon großen Einfluss auf das Spiel genommen“, ärgerte sich Wittingens Trainer Klaus-Peter Grünheid. Ein Freistoß zum 1:2 und ein – wegen vermeintlichen Abseits – aberkannter Treffer von Nick Schnöckel zum möglichen 2:2 erzürnten Grünheid. Dabei hatten die Gäste lange alles gut im Griff, spielten gegen robuste Grußendorfer nach vorne. „Wir haben den TSV nicht zur Entfaltung kommen lassen“, so Grünheid. Lohn war das 1:0 durch Yannick Grünheid. Nach dem Ausgleich durch einen Fernschuss und den verhängnisvollen Entscheidungen glich Wittingen zwar noch einmal aus. Ein Konter drei Minuten vor Schluss sorgte für die Entscheidung. „Das wird uns nicht umwerfen“, ist sich Grünheid sicher.

Tore: 0:1 Y. Grünheid, 1:1, 2:1, 2:2 N. Schnöckel, 3:2.

D7er-Jun. Kreisliga

JSG Hankensbüttel –

JSG Bergfeld/P./T. 4:0

Klare Sache für die Gastgeber. Das Trainer-Gespann Torsten Meyer und Robert Scheel freute sich über die ersten Punkte. „Wir sind sehr zufrieden mit den Jungs“, sagte Scheel.

Tore: Grebe, Sgodda, Poschmann, Pasemann.

E-Jun. A-Staffel

JSG Hankensbüttel –

JSG Südkreis 12:2 (6:2)

Überraschendes Dutzend von Hankensbüttel gegen den Tabellennachbarn aus dem Südkreis. Allerdings beklagten die Gäste den Ausfall einiger Stammkräfte. So entwickelte sich von Anfang an ein recht einseitiges Spiel. Marvin Schiller eröffnete den Torreigen, der bis zum 6:0 ausgebaut wurde. Kurz vor der Ende der ersten Spielzeit schlichen sich in die Defensive der heimischen JSG jedoch einige Konzentrationsfehler ein, die die Gäste eiskalt nutzten. Nach der Pause jedoch das gewohnte Bild: Die Gastgeber starteten sehr druckvoll, so dass bereits nach einer Minute das 7:2 durch Philipp Köllner gelang. Damit waren alle Hoffnungen der Gäste auf eine Aufholjagd begraben. Mit teilweise sehenswerten Kombinationen baute Hankensbüttel das Ergebnis auf 12:2 aus. „Vermutlich wäre das Ergebnis so nicht zustande gekommen, wenn der Gegner in Topbesetzung angetreten wäre“, mutmaßte Coach Andreas Schiller. Ein Duell auf Augenhöhe wäre für die Entwicklung der Spieler hilfreich gewesen, das Team nahm die drei leicht gesammelten Punkte aber auch so dankend mit.

Tore: Matthias Reinecke (5), Bjarne Asmus (2), Marvin Schiller (2), Philipp Köllner (1), Timo Schiller (1), Jannes Hillebrandt (1).

E-Jun. B-Staffel

VfL Knesebeck –

VfL Wittingen 3:7 (1:5)

Wer 1:0 führt, der ist noch lange nicht Sieger des Spiels. „Nach der Führung haben meine Jungs gedacht, dass werden wir schon schaukeln“, mäkelte Knesebecks Trainer Jürgen Quade. Denkste! Die Auszeit der Gastgeber nutzte Wittingen brutal aus. Fünf Tore in zehn Minuten. Doch es kam noch dicker für die Knesebecker. Wegen Kopfschmerzen ging es für Torhüter Malte Balzer nicht weiter. Kilian Müller, Torschütze der Knesebecker, übernahm die Aufgabe gut, fehlte allerdings bei der Aufholjagd im Angriff.

Tore für Knesebeck: Müller, Kögel (2) – Wittingen: Thiele (2), Kropp (2), Schneemelcher (3).

e-JUN. A-STAFFEL

Hankensbüttel –

JSG Südkreis 3:7 (1:1)

„Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider“, meinte Hankensbüttels Trainer Ulrich Wiemer. Es wäre ein sehr gutes Spiel der Gastgeber gewesen. Alle Spieler hätten eine hervorragende Leistung gebracht. Äußere Einflüsse sorgten für die Niederlage der Nordkreisler. Nach der zwischenzeitlichen 3:2-Führung für Hankensbüttel habe der JSG-Trainer sich auf Pöbeleien gegen Schiedsrichter und die Hankensbütteler Kinder beschränkt, berichtete Wiemer. „Das hat meine Jungs aus dem Rhythmus gebracht“, so Wiemer. Folgerichtig kassierten Hankensbüttel die Tore drei bis sieben zur Niederlage.

Tore: Merlin Thiel, Lukas Kasprzyck, Jan-Niklas Reinhardt.

Hillerse-Leiferde –

Hankensbüttel 5:3 (1:0)

Wer zuletzt lacht, hat die Freude auf seiner Seite. Die Erfahrung, dass ein Spiel nicht mit einer hohen Führung, sondern mit dem Schlusspfiff endet, mussten die e-Junioren der JSG Hankensbüttel machen. Bei der JSG Hillerse-Leiferde schenkten die Nordkreisler noch eine 3:1-Führung ab. „Das war eine Niederlage aus Dummheit“, ärgerte sich Trainer Ulrich Wiemer nach dem 3:5. Denn Hankensbüttel hatte sich nach dem 0:1 zur Pause berappelt und war dem Gegner durch Tore von Marcus Schrader und Jan-Niklas Reinhardt scheinbar enteilt. „Hillerse hat nie aufgegeben und wir den Faden verloren“, versuchte Wiemer die unerwartete Niederlage zu erklären.

F-Jun. A-STAFFEL

JSG Hankensbüttel –

JSG Wesendorf/U. 3:3 (1:2)

Sicherlich nicht kraftsparend: Aber stetes Anrennen höhlte die gegnerische Defensive auch aus. Die Hankensbütteler spielten konsequent nach vorne, fanden aber nicht immer das passende Mittel. Im Gegensatz zu den Gästen. Aus einer sicheren Deckung schaltete Wesendorf nach Ballgewinnen schnell um und schloss drei Konter ab. Hankensbüttel gab aber nicht auf, kam durch Brian Asmus, Falk Cohrs und Ruben Kasprzyck jeweils zum Ausgleich. „Wir haben zeitweise gut kombiniert, unsere Angriffe aber nicht entschlossen genug zu Ende gespielt, so dass wir mit dem Punkt zufrieden sein müssen“, bilanzierte Hankensbüttels Trainer Dirk Asmus.

Von Matthias Jansen

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