Fußball – Kreisliga: Knesebeck spielt gut mit gegen Wilsche, verliert aber – denn bei Standards fehlt die Zuordnung

2:5! Eine Luftnummer der Einhörner

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So wie hier Nils Mohr (Mitte) verteidigte der VfL Knesebeck nur selten Eckbälle und Freistöße des Spitzenreiters Wilsche-Neubokel und musste sich deshalb mit einer 2:5-Niederlage zufrieden geben. Die Treffer von Francesco Natale und Malte-Alexander Gercke waren zu wenig.

Knesebeck. Gut mitgespielt, zweimal getroffen, aber trotzdem verloren! Der VfL Knesebeck musste sich dem immer noch verlustpunktfreien Tabellenführer VfR Wilsche-Neubokel mit 2:5 (0:2) beugen und offenbarte in der Fußball-Kreisliga ungeahnte Schwächen bei gegnerischen Standards.

„In der Breite ist Wilsche schon deutlich größer als wir, aber ein paar Lange haben wir schon hinten drin“, so Detlef Weber, Trainer der Einhörner, der weder mit der Zuteilung noch bei der Verteidigung im Eins-gegen-eins zufrieden war: „Das müssen wir einfach besser machen.“

Die ersten drei Treffer des VfR entsprangen allesamt Standardsituationen, sodass Wilsche nach rund einer Stunde 3:0 führte. Der VfL indes kam stark über außen nach vorne, ließ aber die letzte Kaltschnäuzigkeit vorm gegnerischen Gehäuse vermissen. Erst mit dem Anschlusstreffer von Francesco Natale (62.) fand die Weber-Elf zurück ins Spiel. Plötzlich entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

Leon Keil erhöhte zunächst auf 4:1, ehe Malte-Alexander Gercke verkürzte (75.). In der Nachspielzeit traf Keil noch zum 5:2-Endstand, der für Weber etwas zu hoch ausfiel: „Es war ein gutes Spiel und der Sieg für Wilsche war auch verdient, sie sind im Kopf einfach schneller. Er war aber um zwei Tore zu hoch.“ Und so bleibt der VfR auch im 15. Saisonspiel ohne Punktverlust, während die Einhörner es verpassten, auf den vierten Tabellenplatz zu springen.

Von Christian Thiemann

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