Fußball: Traditions-Turnier erfährt in Vorhop ein Upgrade / Neu: Frauen-Wettbewerb und kleiner Stadtpokal

2018 heißt es: Stadtpokal hoch drei!

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Die Kleinen haben ab sofort ihren eigenen Stadtpokal: Für den SV Hagen-Mahnburg (M.) und die SG Ohretal/SV Teschendorf-Schneflingen II natürlich eine größere Chance, am Ende eine Trophäe in den Händen zu halten.

Vorhop. Das gallische Dorf Vorhop wird im Juli wieder zum Nabel der Fußball-Welt. Und das 2018 sogar fast zwei Wochen lang am Stück! Denn im Anschluss an die renommierte Sportwoche schließt sich nahtlos der Stadtpokal an.

Und der kommt in diesem Jahr in einem völlig neuen Gewand daher. Erstmals mit einem Frauen-Wettbewerb! Und erstmals mit einem eigenen Turnier für die unterklassigen Teams!.

Die Idee für einen kleinen Stadtpokal, ausgespielt in einem Blitzturnier zwischen den Riegen der 2. und 3. Kreisklasse aus dem Wittinger Stadtgebiet, keimte bereits im Vorjahr kurz vor dem Stadtpokal 2017 in Mahnburg auf. Doch damals sei es zu kurzfristig gewesen, meint Vorhops Vorsitzender Nicky Urbanitsch. Als nun aber die Vorab-Treffen anstanden, erneuerte Torsten Bartels vom SV Teschendorf-Schneflingen den Impuls. Urbanitsch entwickelte eine potenzielle neue Spielausschreibung, die auf Gegenliebe stieß und über die offiziell abgestimmt wurde.

„Das ist quasi der Ersatz für die bisherige Vorrunde. Die Vereine der 2. und 3. Kreisklasse haben den Wunsch geäußert, den Modus entsprechend zu ändern.“ Das Teilnehmerfeld des kleinen Stadtpokals (Sonntag, 29. Juli, ab 14 Uhr) wird dabei durch die zweiten Mannschaften der jeweiligen Vereine erweitert. Wobei der VfL Knesebeck und VfL Wittingen/S. zumindest für die Premiere 2018 absagen mussten. „Sie wären aber grundsätzlich dabei“, so Urbanitsch. Sprich: Beim Testlauf kämpfen zunächst nur der SV Hagen-Mahnburg, VfL Vorhop II und die SG Ohretal/SV Teschendorf-Schneflingen II um den Mini-Cup. In Urbanitschs Augen ein sinnvolles Upgrade. Nicht nur, weil das enorme sportliche Gefälle so umgangen wird. „Dadurch haben auch diese Mannschaften die Chance, einen Stadtpokal zu gewinnen“, unterstreicht er.

Direkt im Anschluss an den kleinen Stadtpokal knüpft am Sonntag, 29. Juli, ab 17 Uhr das zweite Novum an. Die Eingebung für einen Frauen-Stadtpokal als sinnvolle Ergänzung hatte Urbanitsch kurz vor der Auslosung und rannte auch damit offene Türen ein. Björn Hoffmann, Vorsitzender des SV HaMa, sei gleich „Feuer und Flamme“ gewesen. „Damit wollen die Vereine der Stadt Wittingen auch dem Stellenwert des Frauenfußballs gerecht werden“, sagt Vorhops Führungsfigur. Das Turnier wird ebenfalls als Blitzturnier mit drei Spielen über je 35 Minuten auf 7er-Feld zwischen dem VfL Knesebeck, VfL Vorhop und SV HaMa ausgespielt.

Derweil spielen die vier Vertreter aus der 1. Kreisklasse und Kreisliga künftig den großen Stadtpokal aus. Der Modus gleicht der Hauptrunde aus den vergangenen Jahren. Aus den vier Mannschaften werden zwei Halbfinalpaarungen gelost. Für die Auflage 2018 (Mittwoch, 1. August) wurden dabei folgende Duelle aus dem Hut gezaubert: VfL Vorhop - FC Ohretal, VfL Knesebeck - VfL Wittingen/S.

Übrigens haben die beteiligten Vereine auch beschlossen, „dass wir wieder zum alten Turniermodus zurückkehren können, falls die Attraktivität des Turniers sich verschlechtert“, erklärte Urbanitsch.

Von Ingo Barrenscheen

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