Eishockey – Play-Off-Viertelfinale, 1. Spiel: 4:1-Erfolg in Nürnberg bringt Führung in Serie

1a-Start! EHC macht Tigers handzahm

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Schlag ein! Sebastian Furchner (r.) brachte den EHC Wolfsburg im ersten Viertelfinal-Spiel auf die Siegerstraße.

mj/ib Nürnberg. Das fängt ja gut an! Der EHC Wolfsburg ist mit einem 4:1-Auswärtserfolg bei den Nürnberg Ice Tigers in das Play-Off-Viertelfinale gestartet. In der Best-of-seven-Serie fehlen den Orange-Schwarzen nun noch drei Siege, um ins Halbfinale einzuziehen.

„Wir müssen bereit sein“, hatte EHC-Trainer Pavel Gross von seinen Mannen gefordert. Und die Grizzly Adams waren bereit. Allen voran Matt Dzieduszycki. Der Diesel, der über weite Strecken der Saison wegen einer Verletzung hatte pausieren müssen, stand wieder im Wolfsburger Aufgebot. Genauso wie der auf den Punkt wiedergenesene Torjäger Brent Aubin.

Die Hauptrollen übernahmen aber andere in Weiß-Orange. Allen voran Routinier Sebastian Furchner, der Mann für die entscheidenden Tore. So wie am gestrigen Sonntag. Humorlos zimmerte der Stürmer in Überzahl per Schlagschuss zur Wolfsburger Führung in die Maschen (9.). Nürnberg hatte sich von diesem Schock noch gar nicht wieder berappelt, da rappelte es erneut im Karton: Chad Bassen legte durch ein feines Solo sofort nach (10.).

Nürnberg, in den 52 Hauptrunden-Spielen noch das offensivstärkste Team der DEL, war hingegen abgemeldet. Furchner hätte früh so etwas wie eine Vorentscheidung herbeiführen können, traf aber nur den Pfosten (16.).

So ging es weiter. Während die Grizzly Adams vor dem Kasten von Sebastian Vogl lange Zeit überhaupt nichts anbrennen ließen, schlugen sie vorne eiskalt zu. Norm Milley funktionierte Ice Tigers-Keeper Sebastian Jenike als Bande und nutzte den Abpraller zum 3:0 (28.).

Der Nürnberger K.o.? Fast! Bis zur 58. Minute liefen die Gastgeber der Musik hinterher, schöpfen durch den glücklichen Anschlusstreffer von Fredrik Eriksson aber noch einmal einen Funken Hoffnung. Zunichte gemacht durch das Empty Net-Goal von Furchner.

„Die Mannschaft hat ein starkes Auswärtsspiel gezeigt. Aber es ist nur ein Spiel einer Best-of-seven-Serie“, sagte Gross. Schon am Mittwoch im Heimspiel (19.30 Uhr) müsse das Team „wieder alle Kräfte bündeln“.

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