Fußball – Wittinger Kreispokal, Achtelfinale: Auch Ummern siegt deutlich / Vorhop-Schönewörde verliert erstmals

13:0! Groß Oesingen schießt sich Frust von der Seele

Belohnte sich für seine Leistung mit einem Treffer: Ummerns Tristan Kuhls (links gegen Rötgesbüttels Jason Dressler).
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Belohnte sich für seine Leistung mit einem Treffer: Ummerns Tristan Kuhls (links gegen Rötgesbüttels Jason Dressler).

Isenhagener Land – Eigentlich ist die Schützenfest-Saison vorbei. Doch in Groß Oesingen und Ummern war die Feierlaune scheinbar noch groß. Im Fußball-Kreispokal gelangen beiden Kreisligisten deutliche Erfolge.

Unterdessen unterlag Vorhop-Schönewörde erstmals in einem Pflichtspiel. Zwei Achtelfinalspiele fielen aus, darunter Rühens Partie bei Welat Gifhorn. Sie wurden am kommenden Sonntag direkt nochmal neu angesetzt.

TuS Seershausen/Ohof – Wittingen 3:4 n.E. (1:1, 0:0)

Revanche geglückt! Im Vorjahr noch schied der VfL gegen Seershausen im Elfmeterschießen aus, diesmal gelingt das Déjà-vu mit glücklichem Ausgang. Dabei hatte der Gast einiges an Pech auf die Auswärtsfahrt mitgenommen. Kamil Pawlak verschoss gleich zwei Strafstöße in der regulären Spielzeit (30., 60.). Das rächte sich, als die Heimelf in Minute 68 mit 1:0 in Führung gegangen war. Doch Boris Ruder gelang per Kopf noch der Ausgleich (77.). Im Elfmeterschießen durfte Wittingens Pawlak nicht mehr ran. „Da habe ich ihm gesagt, es reicht jetzt“, witzelte VfL-Coach Naim Fetahu im Anschluss. Er hatte gut Lachen. Während seine Mannschaft zwar zwei Fehlschüsse im Elfmeterschießen verzeichnete, waren es aufseiten der Gastgeber gleich drei. Wittingen war weiter. „Das ist eben der Pokal...“, atmete Fetahu durch.

SV Westerbeck – SV Triangel 7:8 n.E. (3:3, 0:1)

Die Zuschauer sahen ein verrücktes Spiel. Triangel hatte nach 52 Minuten 2:0 vorn gelegen, doch die Heimelf verkürzte. Nach dem 3:1 in der 80. Minute sah alles nach einem Weiterkommen noch vor dem Elfmeterschießen aus. Pustekuchen! Dem SVW gelang auf den letzten Drücker noch das 3:3, kassierte in den Schlusssekunden sogar noch Rot. Im Elfmeterschießen hatte dann doch Triangel das glückliche Händchen.

TSV Flettmar – SV Groß Oesingen 0:13 (0:8)

Ausrufezeichen! Groß Oesingen ließ Flettmar keine Chance. „Gerade in den ersten 20 Minuten waren wir sehr stark“, lobte Gästetrainer Torben König sein Team. Da hatte der SVGO schon 5:0 geführt. Auf Fehlersuche wollte König im Anschluss an die Partie deshalb nicht gehen. Oesingen, in dieser Saison bereits mit einigen Rückschlägen, durfte sich mächtig freuen, denn „das war für unsere Seele sehr gut“, fand König. Auch nach dem immer höher werdenden Vorsprung behielt die Auswärtsmannschaft die Ordnung bei. König war sich sicher: „Hätten wir die Ordnung verloren, dann wäre es nicht so hoch ausgegangen.“ Befürchtet hatte der Trainer zudem ruppige Hausherren, doch diese erwiesen sich auch nach deutlichem Rückstand stets als faires Team.

VfL Germania Ummern – VfL Rötgesbüttel 9:1 (5:0)

Von Beginn an waren die Hausherren am Drücker. Rötgesbüttel stand tief hinten drin, Ummern musste Geduld mitbringen. „Das haben wir so erwartet“, berichtete Germania-Trainer Jörg Drangmeister. Den Schlüssel fand Christian Sterz mit seinem 1:0 (27.). Noch vor der Halbzeitpause legten die Hausherren vier Treffer nach und machten schon in Halbzeit eins den Sack zu. Von den Gästen kam, bis auf das zwischenzeitliche 1:5, herzlich wenig. „Ich bin absolut zufrieden“, betonte Drangmeister. Auf der Weihnachtsfeier könne seine Truppe diesen Erfolg und auch die überaus erfolgreiche Hinrunde demnächst „gebührend feiern“. Da Knesebeck in der Kreisliga nicht spielen konnte, steht Ummern nun offiziell als Kreisliga-Herbstmeister fest. Drangmeister: „Wir können mit einem schönen Gefühl in die Winterpause gehen.“

FSV Vorhop-Schönewörde – FC Schwülper 1:2 (0:0)

Da ist es nun doch passiert... Der im Sommer gegründete FSV Vorhop-Schönewörde kassierte am gestrigen Sonntag seine erste Pflichtspielniederlage. Dabei hat es der Herbstmeister der 1. Kreisklasse den Gästen durchaus schwer gemacht. Der Kreisligist zeigte sich kurz nach Wiederanpfiff aber effektiv. Vor dem 0:1 hatten die Hausherren auf Abseits spekuliert (50.). Beim 2:0-Karachotor fünf Minuten später war FSV-Keeper Christian Graf machtlos. Das 1:2 durch Sandro Dominguez machte noch einmal Hoffnung, reichte aber nicht mehr (77.).  rp

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