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Werder Bremens Niclas Füllkrug nach deutscher WM-Pleite gegen Japan: „Wir müssen eine Reaktion zeigen“

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Von: Björn Knips

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Niclas Füllkrug von Werder Bremen hat sich sein Debüt im Trikot der DFB-Elf bei der WM anders vorgestellt.
Niclas Füllkrug von Werder Bremen hat sich sein Debüt im Trikot der DFB-Elf bei der WM anders vorgestellt. © Imago Images/Uwe Kraft

Al-Rayyan – Sein Debüt bei einer Fußball-Weltmeisterschaft hatte sich Niclas Füllkrug wahrlich anders vorgestellt. „Der Frust sitzt sehr tief“, gestand der Profi des SV Werder Bremen nach der bitteren 1:2 (1:0)-Pleite gegen Japan im Interview mit der ARD: „Ein Auftaktspiel bei einer WM ist sehr wichtig, dementsprechend sind wir sehr enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben und nicht mal einen Punkt mitnehmen konnten.“

Niclas Füllkrug war in der 79. Minute beim Stand von 1:1 eingewechselt worden. Ritsu Doan (75.) hatte kurz zuvor für Japan die Führung von Ilkay Gündogan (33., Foulelfmeter) ausgeglichen, dem wollte Bundestrainer Hansi Flick mit Hereinnahme des Stürmers von Werder Bremen entgegenwirken. Doch Füllkrug musste prompt mitansehen, wie seine Kollegen in der Defensive dem Japaner Takuma Asano (83.) den Führungstreffer schenkten.

Werder Bremens Niclas Füllkrug mit der deutschen Nationalmannschaft bei der WM zum Siegen verdammt

„Wir hatten eigentlich eine gute Kontrolle, die Japaner waren trotzdem das eine oder andere Mal gefährlich, weil sie auch Qualität haben. Wir verlieren das Spiel in den beiden Situationen, in denen sie ihre Chancen nutzen. Wir sind dann nicht mehr zu einer Hundertprozentigen gekommen“, haderte Niclas Füllkrug. Er selbst hatte noch eine Kopfballchance, brachte dabei aber nicht genug Druck hinter den Ball. In der Nachspielzeit legte der 29-Jährige von Werder Bremen dann per Kopf gut für Leon Goretzka auf, der aber neben das Tor schoss.

„Wir müssen im nächsten Spiel eine Reaktion zeigen und ein Stück zielstrebiger und konsequenter sein - in allem, was wir machen“, forderte Niclas Füllkrug. Seine Stürmerkollegen hatten vor dem Ausgleich so manche gute Chance liegengelassen. Nun droht bereits am Sonntag im zweiten Gruppenspiel gegen Spanien (20 Uhr) das WM-Aus. Die Iberer fegten am Abend Costa Rica mit 7:0 vom Platz. Von einem vorzeitigen Endspiel für die DFB-Auswahl wollte Werder Bremens Stürmer aber nichts hören: „Das Finale ist meines Wissens erst am 18. Dezember. Wir haben keine große Wahl, es geht jetzt weiter. Das nächste große Spiel steht an, da freuen wir uns trotzdem drauf. Ab morgen wird trainiert und Gas gegeben. Wir wollten sowieso jedes Spiel gewinnen.“ (kni)

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