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„Eigentlich ganz einfach“: Nach geplatztem Mitchell-Weiser-Transfer zu Werder Bremen meldet sich Bayer-04-Sportchef Simon Rolfes zu Wort

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Von: Malte Bürger

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Gescheiterter Wechsel oder Transfer-Poker? Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes hat jetzt erklärt, dass ein Wechsel von Mitchell Weiser zum SV Werder Bremen nur aufgrund des Spielers nicht zustande kommt.
Gescheiterter Wechsel oder Transfer-Poker? Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes hat jetzt erklärt, dass ein Wechsel von Mitchell Weiser zum SV Werder Bremen nur aufgrund des Spielers nicht zustande kommt. © Imago Images / Contrast / RHR-Media

Zell am Ziller – Frank Baumann hatte am Donnerstag für klare Verhältnisse gesorgt, der Sportchef des SV Werder schob einem Transfer von Mitchell Weiser nach Bremen einen Riegel vor. Zumindest vorerst, aber doch mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit. Nicht etwa, weil Werder sich nicht mit dem Spieler oder Weisers Verein Bayer Leverkusen hätte einigen können, sondern weil der Rechtsaußen mit seinem Noch-Arbeitgeber bislang keine Einigung erzielt hat. Inzwischen hat auch Leverkusens Sportchef und Ex-Bremer Simon Rolfes Stellung zur Problematik bezogen.

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Die Situation sei „eigentlich ganz einfach“, betonte der 40-Jährige gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Natürlich hat er hier einen besseren Vertrag, als er vielleicht in Bremen kriegen würde. Aber er weiß, dass er ablösefrei gehen kann. Also muss er sich entscheiden zwischen sportlicher Perspektive und Vertrag absitzen.“ Somit hatte auch Simon Rolfesähnlich wie schon Frank Baumann zuvor – den Schwarzen Peter an Mitchell Weiser und seine Berater weitergereicht. Werder Bremens Sportchef hatte nämlich erklärt: „Zwischen Leverkusen und Werder hätte man mit Sicherheit eine Lösung gefunden.“

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Werder Bremen: Wunsch-Transfer vorerst geplatzt - Simon Rolfes: „Mitchell Weiser muss sich entscheiden“

Der 28-jährige Mitchell Weiser besitzt am Bayer-Kreuz noch einen Vertrag bis zum Sommer 2023 und möchte den Club aus dem Rheinland eigentlich auch verlassen – allerdings soll er auf eine Abfindung für die Auflösung seines aktuellen Arbeitspapieres pochen. Derzeit bezieht er ein kolportiertes Jahresgehalt von 3,5 Millionen Euro, während der Leihe nach Bremen hatten die Leverkusener 90 Prozent davon übernommen. Eines ist jedenfalls klar: Eine fußballerische Zukunft besitzt Weiser bei Bayer Leverkusen nicht mehr.

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So habe man ihm und seinem Management mitgeteilt, „dass er in unseren sportlichen Überlegungen keine Perspektive hat“, sagte Simon Rolfes. Werder Bremen indes prüft momentan Alternativen, nur ganz eventuell wird das Thema Mitchell Weiser laut Frank Baumann noch einmal etwas heißer. „Vielleicht geht da irgendwann noch einmal eine Tür auf, aktuell sieht es aber eher nicht danach aus.“ (mbü)

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