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Werder-Trainer Ole Werner nach Sandhausen-Remis enttäuscht: „Ärgert mich, dass wir uns nicht belohnt haben“ – Stimmen zum Spiel

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Von: Timo Strömer

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Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen ärgert sich über das 1:1-Unentscheiden gegen den SV Sandhausen - die Stimmen zum Spiel.
Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen ärgert sich über das 1:1-Unentscheiden gegen den SV Sandhausen - die Stimmen zum Spiel. © imago images/Weis/TEAM2sportphoto

Bremen – Der SV Werder Bremen ist im Heimspiel gegen den SV Sandhausen nicht über ein 1:1 hinausgekommen – und hat trotzdem die Tabellenführung zurückerobert. Für Sandhausen traf Ex-Bremer Pascal Testroet zur 1:0-Führung (64.), Marvin Ducksch glich in der 73. Minute aus – die Stimmen zum Spiel von Werder-Trainer Ole Werner und Co..

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Ich habe heute eine gute Leistung meiner Mannschaft gesehen – das gilt es, festzuhalten. Selten hat man ein Spiel so klar kontrolliert, so klar dominiert wie wir das heute getan haben. Insofern ärgert es mich, dass wir uns für die gute Leistung nicht mit drei Punkten belohnt haben. Am Ende des Tages haben wir eigentlich nur eine Torchance zugelassen, die der Gegner sehr eiskalt genutzt hat. Speziell in der zweiten Halbzeit haben wir viele Dinge umgesetzt, die wir uns vorgenommen hatten. Am Ende passt das Ergebnis nicht zur Leistung, das ärgert mich.“

„Es ist eine Qualität des Gegners unsere Aktionen sehr gut zu verteidigen. In der ersten Halbzeit haben wir zu wenige Flanken reingespielt, in der zweiten Hälfte vermehrt. Wir hatten auch immer wieder Abschlusssituationen aus der zweiten Reihe, die wir auch schon mal genauer gesetzt haben. Im Strafraum selbst ist es eng und Sandhausen hat es vernünftig verteidigt. Trotzdem hatten wir unsere Möglichkeiten. Felix Agu hatte zum Beispiel die Möglichkeit, das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Das haben wir heute verpasst und insofern war es schwierig, sich heute etwas herauszuspielen. Aber das ist im Fußball manchmal so. Heute sind wir ein Stück weit enttäuscht. Jetzt geht’s darum, eine gute Vorbereitung auf St. Pauli zu bekommen, vielleicht auch den einen oder anderen Verletzten wieder dazu zu bekommen.“

Werder Bremen-Trainer Ole Werner enttäuscht und verärgert: Die Stimmen zum Spiel gegen den SV Sandhausen

Ole Werner über die Tabellenführung: „Jeder Punkt, den du mehr als die Konkurrenz hast, ist gut. Noch ist die Tabelle aber nicht entscheidend. Die ist nach den nächsten sechs Spielen entscheidend. Ich freue mich insgesamt über die Entwicklung, die die Mannschaft genommen hat. Es ist mir heute im Endeffekt egal. Mit der Leistung heute war ich über weite Strecken sehr einverstanden.“

Christian Groß (Werder-Kapitän): „Wir wussten schon, was auf uns zukommt. Wir hatten Sandhausen die ganze Woche gut analysiert und wussten, dass sie in der Rückrunde fleißig Punkte gesammelt haben. Deswegen war klar, dass wir nicht zehn, zwölf, 15 Torchancen haben. Aber die Chancen, die wir in der ersten Halbzeit hatten, haben wir einfach nicht genutzt. Die Sandhäuser haben sich mit allem, was sie haben, reingeschmissen und sich den Punkt heute erkämpft.“

Marvin Ducksch (Werder-Torschütze zum 1:1-Endstand): „Wir haben im Kreis nach dem Spiel besprochen, dass wir nicht die Köpfe hängen lassen sollen, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir haben heute aber zwei Punkte zu wenig mitgenommen. Trotzdem dürfen wir uns freuen, wir sind wieder Erster. Jetzt gilt es, die Tabellenführung zu verteidigen.“

Pascal Testroet (Ex-Werderaner und Torschütze für den SV Sandhausen): „Es ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Man kann am Jubel erkennen, wie es in dem Moment in mir ausgesehen hat und wie wichtig das Tor war. Pavlenka hätte den Ball vielleicht auch halten können, aber ich freue mich natürlich riesig. Sehr schade, dass wir es nicht ganz über die Zeit bringen konnten, ein Sieg wäre grandios gewesen. Aber auf einen Punktgewinn beim Tabellenführer, der vermutlich besten Mannschaft der Liga, kann man stolz sein.“

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Nicolai Rapp (Werder-Profi): „Wir mussten einem Tor hinterlaufen und sind trotzdem noch gut zurückgekommen. Wir haben am Ende alles nach vorne geworfen, aber es sollte heute nicht sein."

Alois Schwartz (Sandhausen-Trainer): „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Wir haben bei Werder Bremen gespielt – das ist eine ganz andere Hausnummer. Da müssen viele Dinge zusammenkommen, damit du gegen eine solche Mannschaft bestehen kannst. Unsere Box-Verteidigung war heute extrem gut, der Gegner ist kaum durchgekommen.“

Dennis Diekmeier (Ex-Werderaner und Sandhausen-Profi): „Wir sind positiv. Wenn wir die Rückrunde sehen, sieht das sehr gut aus. Wir machen gute Spiele, kämpfen gut. Deswegen bin ich überzeugt, dass wir am Ende in der Liga bleiben.“ (tst)

Mit Material von Sky und Werder.de

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