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Jetzt fordert Werder-Trainer Ole Werner sechs Punkte für den Aufstieg

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Von: Björn Knips

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Werder Bremen-Trainer Ole Werner hat nach der Niederlage gegen Holstein Kiel eine klare Forderung an seine Mannschaft.
Werder Bremen-Trainer Ole Werner hat nach der Niederlage gegen Holstein Kiel eine klare Forderung an seine Mannschaft. © gumzmedia

Bremen – Für Ole Werner war die Sache nach dem 2:3-Schock gegen Holstein Kiel klar. „Fakt ist, dass wir in Aue und gegen Regensburg die maximale Punkteausbeute brauchen, um am Ende unter den ersten beiden zu sein“, sagte der Werder-Coach in einer Medienrunde. Die Sache hat allerdings einen kleinen Haken, denn sowohl Tabellenführer Schalke 04 als auch Darmstadt 98 könnten sich Werder mit weiteren Siegen vom Leib halten. Die Bremer haben es nicht mehr ganz in eigener Hand. Doch so weit wollte Werner direkt nach dem Spiel natürlich noch nicht denken. Der 33-Jährige hat ohnehin erstmal eine andere Aufgabe zu lösen – und zwar die Enttäuschung aus den Köpfen seiner Spieler zu vertreiben.

„Jetzt müssen wir das erst einmal verdauen. Aber ich glaube, dass wir das können. Wir haben in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass wir mit Rückschlägen umgehen können“, betonte Ole Werner. Da wird ihm gewiss niemand widersprechen, denn die Saison von Werder Bremen war eine turbulente Achterbahnfahrt, auf der sich viele Grün-Weiße allerdings nach dem 4:1-Fest auf Schalke fast schon am Ziel wähnten. Bürgermeister Andreas Bovenschulte brachte bereits seinen Rathausbalkon für eine Aufstiegsfeier ins Gespräch, auch der Club trieb die Planungen für eine mögliche Party voran. Anders geht es in der heutigen Zeit auch nicht mehr, weil gewisse Dinge eben organisatorisch vorbereitet werden müssen. Auf die Mannschaft habe sich das aber nicht ausgewirkt, sagte Werner: „Das war intern überhaupt kein Gesprächsthema. Uns war klar, dass wir noch eine ganze Menge Hausaufgaben haben.“ 

Werder Bremen: Trainer Ole Werner fordert nach Niederlage gegen Holstein Kiel jetzt sechs Punkte gegen Aue und Regensburg

Die wurden allerdings auf dem Rasen gegen Holstein Kiel nicht gut erledigt. Werner kritisierte die fehlende Aggressivität in der Defensive und vor allem das schlechte Verhalten vor den Gegentoren. Trotzdem plant er nun im Endspurt der Saison keine großen Veränderungen: „Wir werden bei den Abläufen bleiben, die uns in den letzten Monaten gutgetan haben. Es macht keinen Sinn, großartig etwas zu verändern.“ Werners Mannschaft steht eine lange Woche bevor, das nächste Spiel in Aue ist erst am Sonntag in einer Woche. Deshalb bekommen die Profis von Werder Bremen trotz der Pleite nach der Regeneration und Analyse am Samstag zwei Tage frei. Am Dienstag geht es weiter. „Wir werden an einigen Dingen nochmal arbeiten, dass ist selbst zwei Wochen vor Saisonende wichtig“, meinte Ole Werner. (kni)

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