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Trotz Österreich-Niederlage gegen Frankreich: Werder-Profi Romano Schmid stolz auf A-Länderspiel-Debüt

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Von: Maik Hanke

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Romano Schmid, Mittelfeldspieler von Werder Bremen, hat gegen Frankreich sein A-Länderspiel-Debüt für Österreich gegeben.
Romano Schmid, Mittelfeldspieler von Werder Bremen, hat gegen Frankreich sein A-Länderspiel-Debüt für Österreich gegeben. © IMAGO / ZUMA Wire

Bremen / Paris – Sportlich war es aus österreichischer Sicht eigentlich ein Spiel zum Vergessen. Doch Romano Schmid dürfte diesen Abend im imposanten Stade de France von Paris für immer im Gedächtnis behalten. Der offensive Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen hat sich seinen Traum von der A-Nationalmannschaft erfüllt.

Der 22-Jährige hat am Donnerstag sein Debüt für Österreich gefeiert. Beim Nations-League-Spiel gegen Frankreich wurde Romano Schmid von ÖFB-Bundestrainer Ralf Rangnick in der 69. Minute für Marcel Sabitzer eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie allerdings bereits entschieden. Der Weltmeister führte mit 2:0, was schließlich auch der Endstand sein sollte. Durch den Einsatz von Schmid darf sich auch Werder Bremen über einen weiteren A-Nationalspieler in seinem Kader freuen.

Werder Bremen-Profi Romano Schmid feiert A-Länderspiel-Debüt bei Niederlage gegen Frankreich

Die Franzosen waren, obwohl stark ersatzgeschwächt, an diesem Abend schlicht eine Nummer zu groß für die Alpenrepublik, diktierten das Spielgeschehen, setzten die Österreicher ständig unter Druck und trafen in der zweiten Hälfte schließlich durch die Weltstars Kylian Mbappé (56.) und Olivier Giroud (65.). In Romano Schmid hatte aber immerhin ein ÖFB-Akteur etwas zu feiern. „Stolz“, schrieb der Profi des SV Werder Bremen im Anschluss an sein Debüt auf Instagram.

Durch die Niederlage, bei der Werder Bremens zweiter österreichischer Nationalspieler Marco Friedl nur auf der Bank saß, steht Österreich derweil vor dem Abstieg aus ihrer Klasse in der Nations League. Die Rangnick-Elf rutschte in Liga A, Gruppe 1 auf den letzten Platz ab (vier Punkte) und tauschte den Platz mit Frankreich (jetzt fünf Punkte). Zum Abschluss müssten die Österreicher um Romano Schmid am Sonntag (20.45 Uhr) gegen Tabellenführer Kroatien (zehn Punkte) gewinnen und auf einen Punktgewinn von Dänemark (neun Punkte) gegen die Franzosen hoffen, um doch noch wieder den letzten Platz zu verlassen. (han)

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