Werder-Coach redet „Lücke“ stark

Anfangs Streicheleinheiten für Werder-Stürmer Füllkrug: „Ich finde ihn gut“

Streicheleinheiten für Niclas Füllkrug (li): Trainer Markus Anfang redet den Stürmer von Werder Bremen stark.
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Streicheleinheiten für Niclas Füllkrug (li): Trainer Markus Anfang redet den Stürmer von Werder Bremen stark.

Bremen – Plötzlich beste Freunde? Werder-Coach Markus Anfang präsentiert sich in diesen Tagen jedenfalls als großer Fürsprecher von Niclas Füllkrug. Dabei hatte er den Stürmer am Sonntag nach der 0:3-Pleite von Darmstadt noch als quasi einzigen Spieler namentlich kritisiert, obwohl dieser nur eingewechselt worden war. Doch das spielt nach Bekanntwerden von Füllkrugs Kabinen-Zoff mit Clemens Fritz, dem Leiter Profifußball, keine große Rolle mehr.

Aus dem Kritiker Anfang wurde der Retter Anfang. Sportchef Frank Baumann betonte nämlich ausdrücklich, dass Markus Anfang sich erfolgreich dafür eingesetzt habe, dass Niclas Füllkrug für sein Verhalten nur drei Tage vom Training des SV Werder Bremen suspendiert wurde. Der Verein wollte ihn angeblich länger aus dem Verkehr ziehen.

Werder Bremen: Niclas Füllkrug und Trainer Markus Anfang wieder versöhnt?

„Ich bin froh darüber, dass er uns wieder zur Verfügung steht“, sagte Anfang und betonte zugleich: „Es war sicherlich keine leichte Entscheidung, aber ich bin froh, dass wir sie so getroffen haben. Ich finde ihn gut, ich finde, dass er uns sportlich helfen kann.“ Von angeblichen Differenzen zwischen dem Trainer des SV Werder Bremen und Niclas Füllkrug könne keine Rede sein. „Ich brauche nichts auszuräumen“, behauptete Anfang und blickte zurück in den Sommer: „Am Anfang habe ich mitbekommen, dass man ihn sehr kritisch von außen betrachtet. Da habe ich ihn immer wieder in Schutz genommen, weil ein Stürmer auch einen gewissen Zuspruch braucht.“

Werder Bremen gegen den SV Sandhausen: Niclas Füllkrug nach Suspendierung wieder im Kader?

Niclas Füllkrug habe in den zehn Pflichtspielen, in denen er zur Verfügung stand, immer gespielt, fünf Mal von Beginn an. Durch die Verpflichtung von Marvin Ducksch als weiteren Mittelstürmer habe sich die Situation beim SV Werder Bremen sicher etwas verändert. „Aber deswegen ist Niclas nicht weniger wert. Er ist immer noch ein ganz wichtiger Spieler“, versicherte Markus Anfang und versprach: „Stürmer waren in der Vergangenheit eigentlich immer meins. Mit ihnen bin ich immer recht gut klargekommen. Wir werden ihn da wieder rausbringen, die Torgefahr, die ihn ausgezeichnet hat, werden wir wieder hinbekommen.“ Füllkrug ist in dieser Saison noch torlos. Zuletzt hatte er sich öffentlich als Verlierer der aktuellen Situation bezeichnet, weil er nur wenig Spielzeit bekam. Ob sich das am Sonntag in Sandhausen (13.30 Uhr im Liveticker der DeichStube) ändert, ist unklar. Anfang wollte noch nicht preisgeben, wer im Kader steht. (kni) Lest auch: So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen in Sandhausen aussehen!

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