Bremer Chef-Trainer über Sportchef des SV Werder

Bleibt Frank Baumann bei Werder? Coach Markus Anfang will sich da nicht einmischen

Wie geht es weiter mit Sportchef Frank Baumann (re.)? Coach Markus Anfang will sich bei der Personal-Frage des SV Werder Bremen nicht einmischen.
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Wie geht es weiter mit Sportchef Frank Baumann (re.)? Coach Markus Anfang will sich bei der Personal-Frage des SV Werder Bremen nicht einmischen.

Bremen – Wie geht es mit Sportchef Frank Baumann beim SV Werder Bremen weiter? Aufsichtsratsvorsitzender Marco Fuchs hat angekündigt, dass diese Frage erst im Winter beantwortet werden soll.

Das könnte durchaus für Unruhe im Verein sorgen und sich möglicherweise auf die Mannschaft auswirken. Doch Trainer Markus Anfang sieht darin kein Problem und lobt zugleich die besondere Zusammenarbeit mit Frank Baumann. „Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Das ist eine Sache zwischen denen im oberen Bereich“, will sich Anfang in Baumanns Zukunftsfrage nicht einmischen. Doch er mag auch nicht verschweigen, was er von seinem Chef hält: „Ich kann den Austausch mit Frank nur als sehr positiv und sehr harmonisch beschreiben. Ich finde den Umgang sehr angenehm. Was den Fußball betrifft, ist Frank auf einem sehr hohen Level. Da kriegst du ein richtig gutes Feedback.“ Denn Baumann sei eben nicht nur ein ehemaliger Spieler, sondern könne durch seine vielen Jahre als Sportchef bei Werder Bremen auch „andere Dinge einbeziehen“.

Werder Bremen: Die offene Personalie Frank Baumann sieht Trainer Markus Anfang nicht als Gefahr

Als Markus Anfang dann darauf angesprochen wird, dass die offene Personalie den Erfolg gefährden könne, da muss der Coach des SV Werder Bremen schmunzeln. „In Köln habe ich erlebt, dass der Präsident während der Saison gegangen ist, dass wir einen Spieler hatten, der keine Spielberechtigung hatte, dass wir eine Opposition hatten und dass der Vorstand vom ersten Spieltag an angezählt war. Trotzdem sind wir am Ende aufgestiegen.“

Allerdings nicht mit ihm, was ihn nun möglicherweise besser schlafen lässt, denn Anfang fügt nicht ganz ernst gemeint an: „Tabellenplätze machen mir inzwischen auch keine unruhigen Nächte mehr. Ich war mit Köln Erster und bin entlassen worden.“ Heißt: Den Coach bringt spätestens seit dieser besonderen Saison 2018/19 beim 1. FC Köln so schnell nichts mehr aus der Ruhe. Der 47-Jährige hat da ein einfaches Credo: „Das Wichtigste ist, dass wir uns auf den Sport konzentrieren.“ (kni/dco) Lest dazu einen Kommentar zum neuen Aufsichtsrats-Boss des SV Werder: Ein fatales Signal!

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