Littbarski darf bleiben

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Pierre Littbarski darf beim fL Wolfsurg weitermachen.

Wolfsburg - Die Lage in Wolfsburg ist angespannt. Bereits nach fünf Spielen wird über die Ablösung von Trainer Pierre Littbarski spekuliert. Doch vorerst darf der Weltmeister von 1990 weitermachen.

Das Kapitel Pierre Littbarski war beim VfL Wolfsburg eigentlich schon beendet, lediglich über den Nachfolger wurde noch spekuliert - doch vorerst darf der Weltmeister von 1990 nach SID-Informationen bei den akut abstiegsbedrohten Niedersachsen weitermachen. Trotz einer schwachen sportlichen Bilanz.

Vier Niederlagen in fünf Spielen, Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz, zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsrang 16 stehen für Littbarski und den deutschen Meister von 2009 zu Buche. Dennoch will der Verein und Manager Dieter Hoeneß mit „Litti“ in die Wochen der Wahrheit gehen.

Nach der 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Samstag muss Littbarski in den kommenden Spielen allerdings endlich auch Zählbares vorweisen, sonst könnte dem Weltmeister von 1990, der eigentlich bis zum Saisonende Cheftrainer bleiben soll, doch noch die vorzeitige Entlassung drohen.

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In den nächsten sieben Begegnungen geht es ausschließlich gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt. Am Sonntag treten die Wölfe beim zuletzt wiedererstarkten VfB Stuttgart an, danach heißen die Gegner Eintracht Frankfurt, Schalke 04 und FC St. Pauli.

Unter „Litti“ zeigte sich die Mannschaft zuletzt zwar spielerisch verbessert, zählbaren Erfolg gab es allerdings kaum. In den fünf Spielen unter dem 73-maligen Nationalspieler sprangen einzig drei Punkte aus dem Sieg gegen Schlusslicht Mönchengladbach für den VfL heraus.

Der als „Plan B“ gehandelte Hans Meyer dementierte am Montag in verschiedenen Medien eine Anfrage der Wolfsburger: „Da ist wieder nichts dran.“ 2004 hatte der 68-Jährige Hertha BSC Berlin vor dem Abstieg gerettet. Der damalige Manager hieß wie aktuell in Wolfsburg Dieter Hoeneß.

Auch von der Mannschaft erhält Littbarski Rückendeckung. „Es liegt nicht an ihm. Er kann ja nichts dafür, dass wir vorne die Dinger nicht reinmachen“, sagte Abwehrspieler Sascha Riether: „Er ist in der Mannschaft vollkommen akzeptiert und hat in seiner Zeit hier schon viel bewegt.“

Wie lange es sich die Verantwortlichen bei weiteren Niederlagen allerdings leisten können, mit Littbarski weiterzumachen, steht in den Sternen. 2. Liga statt Champions League? Sicherlich nicht der Anspruch, mit dem der VW-Konzern mit seinem Engagement im Fußball angetreten war.

Immer wieder wurde im Anschluss an die Entlassung von Steve McClaren Anfang Februar von einer „strategischen Lösung“ im Sommer gesprochen, die Minimalvoraussetzung dafür - der Klassenerhalt - ist allerdings in Gefahr. „Ralf Rangnick ist natürlich neben anderen auch für den Sommer wieder ein Thema“, hatte Hoeneß vor wenigen Wochen noch gesagt. Doch ob der ehemalige Schalker und Hoffenheimer Coach bei der Fülle von derzeitigen vakanten Trainerstellen in der Liga sich das Unterhaus antun wird, darf mehr als bezweifelt werden.

sid

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