Pinola: Die Schwalbe des Jahres?

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Hier netzt Javier Pinola per Elfmeter zum 2:0 ein

Elversberg - Der 1. FC Nürnberg ist gegen den SV Elversberg scheinbar souverän ins DFB-Pokal-Achtelfinale eingezogen. Doch dabei half den Clubberern auch eine Schwalbe, die unter Fans für Diskussionen sorgt.

Beim Stand von 1:0 erkämpfte sich Javier Pinola wenige Minuten nach der Pause den Ball. Der Argentinier rannte mit Vollgas in den Strafraum. Als sich der Elversberger Samir Kozarac ihm auf wenige Zentimeter näherte, kam Pinola gewaltig ins Stolpern und ging zu Boden.

Wie das YouTube-Video (circa nach 4 Minuten) zeigt, gab es keine elfmeterreife Berührung. Doch Schiedsrichter Patrick Ittrich pfiff, Pinola sagte Dankeschön und netzte höchstselbst zum 2:0 ein. Das Spiel endete mit 3:0 - und die Franken freuten sich.

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Mehr als eine halbe Million Euro spült das Erreichen des Achtelfinals in die Kassen der nicht auf Rosen gebetteten Franken. “In der Auslosung am Sonntag hoffen wir auf ein gutes Los“, sagte Trainer Dieter Hecking. Mit den Regionalligisten Eintracht Trier (2:0) und Elversberg war den Nürnbergern das Glück bisher hold. “Bei allem Respekt vor den Amateuren. Es kommen stärkere Gegner, da müssen wir mal eine Überraschung schaffen“, meinte der 46-Jährige.

“Aus dem Spiel heraus hat Nürnberg nur wenige Möglichkeiten gehabt“, bemerkte Elversbergs Trainer Günter Erhardt - und ärgerte sich über die Schwalbe.

tz/dpa

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