Nach einem Jahr in Paris

Verletzter Neymar feiert bei Karneval in Rio

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Neymar von Paris Saint Germain feiert beim Karneval in Rio.

Der verletzte Neymar von Paris Saint Germain wird derzeit in seiner Heimat Brasilien behandelt. So konnte der Superstar den berühmten Karneval genießen.

Update vom 5. März 2019:

Brasiliens Fußballstar Neymar lässt sich trotz seiner Fußverletzung den Karneval in seiner Heimat nicht entgehen. Nach einem Besuch in der Karnevalshochburg Salvador vor wenigen Tagen verfolgte der Stürmer von Paris Saint-Germain am Montagabend (Ortszeit) im Sambódromo von Rio de Janeiro mit Freunden die Paraden der besten Sambaschulen.

Auf Fotos war der 27-Jährige unter anderem mit der populären brasilianischen Funksängerin Anitta zu sehen. Gegen 5.00 Uhr habe er mit einer Gruppe den Ort durch einen Seiteneingang verlassen und sei von einem Auto abgeholt worden, berichtete das Nachrichtenportal G1. Die Paraden gingen zu diesem Zeitpunkt noch weiter.

Neymar hatte sich Ende Januar am Mittelfuß verletzt, sein Verein prognostizierte daraufhin eine Ausfallzeit von etwa zehn Wochen. Die erneute Verletzung am rechten Fuß wurde dieses Mal nicht operiert, sondern konservativ behandelt. In Brasilien bekommt er eine spezielle Therapie.

Neymar mit Liebesbotschaft an Thomas Tuchel 

Update vom 21. Januar 2019: Lob für Thomas Tuchel: Superstar Neymar hat seinem deutschen Trainer beim französischen Fußball-Meister Paris St. Germain in höchsten Tönen Anerkennung gezollt. "Ich habe seit unserem ersten Gespräch große Zuneigung für ihn entwickelt, und wenn man solch eine große Zuneigung für seinen Trainer fühlt, gibt man sein Leben für ihn auf dem Platz. Ich werde für ihn mein Bestes geben zu gewinnen", sagte der Brasilianer in einem Interview mit dem französischen TV-Sender Canal+.

Den Aussagen des teuersten Spielers der Welt zufolge geht sein Verhältnis zum Ex-Coach von Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund nach nur wenigen Monaten schon über eine gewöhnliche Beziehung zwischen Spieler und Trainer hinaus: "Es ist eine Freundschaft mit großem gegenseitigen Respekt. Ich respektiere ihn als Trainer, und wenn wir sprechen müssen, sprechen wir miteinander."

Geständnis unter Tränen: Neymar soll Wechsel bereuen - Rückkehr nach Barcelona?

Paris - Im Sommer 2017 schockte PSG mit der 222-Millionen-Euro-Verpflichtung von Neymar die Fußballwelt und setzte neue Maßstäbe in Sachen Ablöse. Mittlerweile scheint zumindest der Brasilianer mit dem Abgang vom FC Barcelona nicht mehr so zufrieden zu sein. Laut einem Bericht der spanischen Mundo Deportivo bereut Neymar den Schritt und wünscht sich eine Rückkehr zu den Katalanen. Das soll der Superstar einem Barça-Vereinsoffiziellen unter Tränen in einem Hotel gestanden haben.

Der Grund für den angeblichen Wechselwunsch: Das komplizierte Verhältnis zu Stürmer Edinson Cavani und die Präsenz von Frankreich-Youngster Kylian Mbappé, der Neymar aktuell den Status als größter Star von Paris streitig macht.

FC Barcelona: Kein Interesse an einer Rückholaktion von Neymar

Zu seinen ehemaligen Teamkollegen scheint der 26-Jährige dagegen weiterhin ein gutes Verhältnis zu haben. Immer wieder postete Neymar vergangene Saison Bilder mit Lionel Messi, Luis Suarez & Co.

Eine Rückkehr 2019 ist dennoch unwahrscheinlich. Bei den Vereinsverantwortlichen in Barcelona ist der Brasilianer nach dem erzwungenem Transfer 2017 offenbar nicht mehr gern gesehen. Dass Neymar die Katalanen im vergangenen Jahr auf Prämienzahlungen verklagt haben soll, hat mit Sicherheit nicht zur Besänftigung beigetragen.

Neymar schwört PSG die Treue

Auch PSG und Neu-Coach Thomas Tuchel dürften wenig daran interessiert sein, einen Eckpfeiler des Vereins abzugeben. Zumal Neymar erst kurz nach dem WM-Aus Paris die Treue geschworen hatte: "Ich bleibe, ich habe noch Vertrag. Ich bin wegen einer Herausforderung, neuen Dingen, eines Ziels dorthin gewechselt. Daran hat sich nichts geändert."

Zuvor hatten immer wieder Transfergerüchte die Runde gemacht. Als mögliches Ziel galt damals jedoch nicht der FC Barcelona, sondern Erzrivale Real Madrid.

Alles rund um den FC Barcelona finden Sie in unserem News-Ticker. Dort entgeht ihnen nichts. 

tlm/SID

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