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Bundesliga-Rekord: So fiel das irre 73-Meter-Tor

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Georgios Tzavellas bejubelt seinen Treffer © Getty

Gelsenkirchen -Gelsenkirchen, 13. März (SID) - Die Torflaute von Eintracht Frankfurt endete mit einem Rekord - und einem bedröppelten Nationaltorwart. Hier finden Sie den Link zum Video.

Aus 73 Metern traf Georgios Tzavellas beim 1:2 (0: 1) bei Schalke 04 und beendete damit nach 793 Minuten die Torlosigkeit der Hessen im Jahr 2011, unter gütiger Mithilfe von Manuel Neuer. Denn der hatte den weiten Schlag des griechischen Nationalspielers auf seinen Landsmann Thefanis Gekas falsch eingeschätzt.

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„Das geht ganz klar auf meine Kappe. Ich habe gedacht, Gekas nimmt den Ball mit“, erklärte Neuer nach seinem Fauxpas: „So hat der andere Grieche ein Supertor gemacht.“ Auf jeden Fall das Bundesliga-Tor aus der größten Entfernung. Bisheriger Rekordmann war Klaus Allofs, der 1986 für den 1. FC Köln im rheinischen Derby gegen Bayer Leverkusen aus 70 Metern getroffen hatte. 

Der Brasilianer Diego avancierte 2007 mit seinem Tor aus 62 Metern für Werder Bremen gegen Alemannia Aachen zum Mann des Tages. Sein Landsmann Alex Alves war 2000 aus genau 52,1 Metern für Hertha BSC Berlin gegen den 1. FC Köln erfolgreich. Fabian Ernst traf für Werder Bremen 2002 aus 52 Metern und 2003 aus 46,1 Metern. Der Leverkusener Bernd Schneider erzielte 2001 aus 50 Metern ein Tor, ebenso wie der damalige Schalker Mike Hanke 2004. Mit fulminanten Weitschüssen aus großer Distanz waren auch Marcelinho (48,3 m), Siegfried Reich (49 m), und Bernd Schuster (45 m) erfolgreich. 

Tzavellas beendete mit seinem Rekordtor eine rekordverdächtige Serie. Nur der 1. FC Köln (2001/02) mit 1034 Minuten und der 1. FC Saarbrücken (1992/93) mit 964 Minuten blieben länger ohne Tor. Beide stiegen am Ende der Saison ab.  

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