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Sané und Gnabry verraten ihren besten Mitspieler – keiner davon spielte beim FC Bayern

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Von: Marius Epp

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Viel bessere Mitspieler als beim FC Bayern kann man als Profifußballer nicht haben. Trotzdem wählen Serge Gnabry und Leroy Sané keinen Münchner, wenn es um den besten geht.

München – Leroy Sané und Serge Gnabry wissen mittlerweile gut, wie es ist, in einem Starensemble zu kicken. Beim FC Bayern standen und stehen die beiden mit einer Reihe Weltstars auf dem Platz. Aber wer ist der beste Fußballer, mit dem Sie je gegen den Ball getreten haben?

In einem YouTube-Video von Goal mussten die beiden diese Frage beantworten. Und was dabei herauskam, ist durchaus überraschend. Sané ist immer noch von einem Ex-Kollegen bei Manchester City begeistert: David Silva. Der spanische Filigrantechniker sei „einfach ein unglaublicher Spieler“. Sané und Silva standen 97-mal gemeinsam für die Skyblues auf dem Platz.

Bester Mitspieler? Sané nennt Silva, Gnabry wählt Özil

„Die Art und Weise, wie er den Ball laufen lässt, ist einfach fantastisch“, schwärmt er. Mittlerweile kickt Silva wieder in Spanien bei Real Sociedad und dürfte seine Mitspieler auch dort beeindruckt haben. Auch Gnabry spielte am liebsten mit einem ganz feinen Techniker zusammen, der nie beim FC Bayern gespielt hat. Der Schwabe nennt Mesut Özil.

Leroy Sané und Serge Gnabry zusammen auf dem Platz.
Leroy Sané und Serge Gnabry sind es gewohnt, mit Weltklassespielern auf dem Platz zu stehen. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

Interessant: Gnabry und Özil kennen sich nicht etwa aus der Nationalmannschaft, wie die meisten wohl vermuten würden. Die beiden liefen nie gemeinsam im DFB-Dress auf, dafür aber im Trikot des FC Arsenal. Dort standen sie in der Saison 2013/14 für zehn Spiele gemeinsam auf dem Platz.

FC Bayern: Franzose war Gnabrys härtester Gegenspieler

„Seine Präzision ist unfassbar. Seine Pässe, seine Dribblings. Er hat so viele Räume dadurch kreiert“, zeigt sich Gnabry begeistert vom Ex-Nationalspieler, der aktuell bei Basaksehir Istanbul unter Vertrag steht. Die Dreierrunde, bei der auch Josip Stanisic mit von der Partie war, wurde auch nach dem härtesten Gegenspieler gefragt.

Gnabry nannte bei dieser Frage wieder einen alten Arsenal-Kollegen: Den Franzosen Laurent Koscielny. „Er ist sehr körperlich, sehr aggressiv und auch sehr schnell.“ Die Schnelligkeit gehört auch zu Gnabrys Stärken, die er beim nächsten Bayern-Spiel am Samstag gegen den VfL Bochum ausspielen kann. Wegen seiner Handgelenksverletzung drohte ein Ausfall, doch er trainierte bereits wieder mit Bandage. (epp)

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