HSV hat finanzielle Schmerzgrenze

HSV-Transfergerüchte: Onana zum BVB? So hoch soll die Ablösesumme sein

Mit seiner Coronavirus-Infektion ist Amadou Onana vorerst außer Gefecht. Dennoch bleibt er das heißeste HSV-Transfergerücht. Wechselt er zu Dortmund in die Erste Liga?

Hamburg – Am 23. Juli 2021 startet die Saison in der Zweiten Bundesliga. Der Ernstfall rückt also näher für die Fußballer des Hamburger SV. Erst einmal geht es für die Mannschaft des neuen Trainers Tim Walter allerdings ins Trainingslager. Nach Grassau im Landkreis Traunstein südlich des Chiemsees. Nicht dabei: Amadou Onana. Wegen seiner Infektion mit dem Coronavirus*. Wird der 19-Jährige überhaupt noch einmal für den HSV im Einsatz sein und mit den Teamkollegen trainieren? Ein neues HSV-Transfergerücht lässt vermuten: nein. Denn: Die Bundesliga und Borussia Dortmund locken.

Fußballspieler:Amadou Zeund Georges Ba Mvom Onana
Geboren:16. August 2001 (Alter: 19 Jahre) in Dakar, Senegal
Größe:1,94 Meter
Position:Defensives Mittelfeld
Vertragslaufzeit beim HSV:30. Juni 2024

HSV-Transfergerüchte: Borussia Dotmund hat Amadou Onana beobachtet – greift der BVB auf dem Transfermarkt zu?

Dass Amadou Onana neben Josha Vagnoman einer der Verkaufskandidaten ist*, die der HSV auf dem Transfermarkt veräußern und dafür viel Kohle einstreichen kann, ist nicht erst seit kurzem bekannt. Onana hat – trotz des Nicht-Aufstiegs des HSV – eine gute vergangene Saison 2020/2021 gespielt. Und der Hamburger SV braucht Geld. Es liegt also nahe, dass entweder Vagnoman und Onana oder einer von beiden das Geld in die Kasse spülen wird, das HSV-Sportvorstand Jonas Boldt* so dringend braucht.

Abflug aus Hamburg: Verlässt Amadou Onana den Hamburger SV und wechselt zu Borussia Dortmund? (24hamburg.de-Montage)

Da der Verein aus dem Volksparkstadion* aktuell finanziell nicht so gut betucht ist, dass Boldt mit den Euroscheinen wedeln und so Neuzugänge ins HSV-Trikot locken kann, sind Verkäufe von Leistungsträgern die einzige Möglichkeit, den Umbruch zu finanzieren. Und im HSV-Kader* von Trainer Tim Walter gibt es noch einige Baustellen*, bei denen Jonas Boldt Geld behilflich sein wird, sie erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

HSV-Transfergerüchte: Schmerzgrenze für Transfer von Amadou Onana zum BVB soll bei acht Millionen Euro liegen

Nachdem es in Bezug auf Amadou Onana zunächst nur HSV-Transfergerüchte gegeben hat, dass italienische Vereine wie der SSC Neapel und Juventus Turin ein Auge auf den 19-Jährigen geworfen haben, ist jetzt auf dem Transfermarkt ein Schwergewicht aus Deutschland auf den defensiven Mittelfelfspieler aufmerksam geworden. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, hat Borussia Dortmund Amadou Onana in Hamburg beobachten lassen. Der BVB gilt als ein Verein, bei dem sich junge Talente – so wie Onana eines ist – bestens weiterentwickeln können.

Passend zu den neuesten HSV-Transfergerüchten hat sich Amadou Onana von seinem bisherigen Berater Tobias Becker getrennt, der ihn seit der U17 betreute. Die neue Beraterin des Noch-HSV-Spielers: Onanas Schwester Melissa. Diese verweist gegenüber dem Hamburger Abendblatt zwar auf den bis 2024 laufende Vertrag von Amadou Onana. Aber mit Geld lässt sich bekanntlich vieles regeln und verändern. Auch ein HSV-Transfergerücht zu einer festgezurrten HSV-News.

Der Verein aus der Stadt von Alster* und Elbe* soll jedenfalls eine Schmerzgrenze haben, wann man Onana ziehen lässt.

HSV-Transfergerüchte: HSV-Sportvorstand Jonas Boldt in der Zwickmühle – Amadou Onana jetzt abgeben oder auf Wertsteigerung warten?

Diese soll dem Vernehmen nach bei rund acht Millionen Euro liegen. Schon im November 2020 habe es, so meldet es das Abendblatt, von der Onana-Seite ein Signal gegeben, dass der talentierte Belgier, der im Senegal geboren wurde, nach Höherem strebt. Die Zeit in der Hansestadt Hamburg* soll nur eine Zwischenstation sein. Die Frage, die sich der HSV stellen muss: Nimmt man jetzt die acht Millionen Euro, die sofort helfen oder wartet man, ob Amadou Onana eine weitere gute Saison spielt und man noch mehr Kohle mit ihm machen kann?

Angesichts dessen, dass der HSV auf dem Transfermarkt immer noch um einen isländischen Nationalspieler buhlt, zudem auf der Suche nach einem weiteren Stürmer* ist und auch auf der Torhüterposition immer noch nach einem weiteren Keeper gesucht wird, ist es nicht unrealistisch, dass HSV-Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel den warmen Geldregen aus einem Onana-Verkauf im Sommer 2021 gerne mitnehmen, statt abzuwarten. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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