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Pavard weckt Interesse in England – Lewandowski-Berater will „freundschaftlich unterstützen“

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Von: Vinzent Fischer

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In der Abwehr des FC Bayern könnte es zu einem weiteren Abgang kommen. Der FC Chelsea ist an Verteidiger Benjamin Pavard interessiert.

München – Die Gerüchteküche rund um den FC Bayern brodelt weiter. Die Bosse um Sportvorstand Hasan Salihamidzic haben den Kader mit zahlreichen Neuzugängen um das Star-Duo Sadio Mané und Matthijs de Ligt aufgestockt. Doch auch einige Spieler haben den deutschen Rekordmeister verlassen, insbesondere in der Abwehr. Jetzt könnte dort ein weiterer Abgang hinzukommen.

FC Bayern: Nach Rüdiger-Abgang – Tuchel soll ein Auge auf Pavard geworfen haben

Benjamin Pavard
Geboren: 28. März 1996 in Maubeuge, Frankreich
Positionen: Rechtsverteidiger, Innenverteidiger
Marktwert: 30 Millionen Euro
Größte Erfolge: Weltmeister 2018, Champions-League-Sieger 2020

Die Bild berichtet, dass Verteidiger Benjamin Pavard den FCB in Richtung England verlassen will. So soll der 26-Jährige an einem Wechsel zum FC Chelsea interessiert sein. Nach den Abgängen von Nationalspieler Antonio Rüdiger und Andreas Christensen sind die Blues auf der Suche nach einem neuen Abwehrspieler. Dem Bericht zufolge ist Pavard ein Kandidat auf der Liste von Chelsea-Trainer Thomas Tuchel.

Benjamin Pavard (hier rechts neben Lucas Hernandez und vor Tanguy Nianzou) will den FC Bayern in Richtung England verlassen.
Benjamin Pavard (hier rechts neben Lucas Hernandez und vor Tanguy Nianzou) will den FC Bayern in Richtung England verlassen. © IMAGO / Lackovic

Schon seit Wochen ranken sich die Gerüchte um einen Abgang von Pavard. Der Abwehrmann kam 2019 für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart an die Säbener Straße. Bei den Bayern wurde er größtenteils auf der ungeliebten Rechtsverteidiger-Position eingesetzt. Nach dem Abgang von Niklas Süle hofft der gelernte Innenverteidiger auf mehr Spielzeit in der Zentrale. Doch die Bayern-Chefs trauen Pavard die Rolle als Abwehrboss nicht zu und verpflichteten stattdessen Matthijs de Ligt.

Sogar Lewandowski-Berater mischt mit – Bayern-Bosse trauen Pavard nicht die Rolle als Abwehr-Boss zu

Ein Umstand, der dem Franzosen wohl kaum gefallen dürfte. Denn auch auf der Rechtsverteidiger-Position haben die Münchner nachgelegt und mit Noussair Mazraoui einen neuen Herausforderer für Pavard verpflichtet. Der Neuzugang von Ajax Amsterdam hat anders als der eher tief stehende Pavard einen starken Offensivdrang und passt somit gut in Nagelsmanns Überlegungen bezüglich einer Dreierkette in der Abwehr.

Lewandowski-Berater Pini Zahavi könnte einen Transfer von Bayerns Benjamin Pavard einleiten.
Lewandowski-Berater Pini Zahavi könnte einen Transfer von Bayerns Benjamin Pavard einleiten. © Mike Egerton/dpa

Für Pavard Grund genug, sich intensiv mit seiner Zukunft in München auseinanderzusetzen. „Ich weiß es nicht, ehrlich“, lautete seine vielsagende Antwort gegenüber Sport1 auf die Frage, ob er bei den Bayern bleibt. Sogar Lewandowski-Berater Pini Zahavi soll seine Finger im Spiel haben und Pavard laut Bild „freundschaftlich unterstützen“. Die Ablöseforderung der Bayern-Bosse liegt demnach bei über 20 Millionen Euro. Pavard steht noch bis 2024 beim FCB unter Vertrag – doch seine Zeit in München könnte schon bald enden. (vfi)

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