Leihe steht im Raum

FC Bayern: Flick mit Sonderlob für Edel-Reservist - Möglicher Transfer rückt trotzdem näher

Ivan Perisic (l-r) jubelt mit Serge Gnabry, Michael Cuisance und Lucas Hernandez vom FC Bayern.
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Ivan Perisic (l-r) jubelt mit Serge Gnabry, Michael Cuisance und Lucas Hernandez vom FC Bayern.

FC Bayern München: Michael Cuisance kommt immer besser in Fahrt. Auch wenn Trainer Hansi Flick lobende Worte spricht, rückt ein Wechsel näher.

  • Michael Cuisance wechselte zu Beginn der abgelaufenen Saison zum FC Bayern.
  • Seitdem wartet der Franzose auf seinen Durchbruch beim Rekordmeister.
  • Eine Leihe zu Olympique Marseille scheint sich zu verdichten.

Update vom 3. August 2020, 14.50 Uhr: Am Freitag testete der FC Bayern München gegen Olympique Marseille, um sich auf das anstehende Champions-League*-Duell gegen den FC Chelsea vorzubereiten. Die französischen Verantwortlichen waren abgesehen vom sportlichen Leistungstest auch daran interessiert, einen begehrten Spieler der Bayern zu beobachten und den Termin für erste Gespräche zu nutzen.

Der 20-jährige Franzose Michael Cuisance steht bei Marseille bekanntermaßen auf der Wunschliste, doch noch muss sich der französische Vizemeister gedulden. Einem Bericht des französischen Mediums footmercato.net zufolge wollen die Bayern den U20-Nationalspieler noch nicht abgeben, da Hansi Flick* fest mit dem ehemaligen Spieler von Borussia Mönchengladbach* plant.

Somit müssen die Fans und Verantwortlichen des Champions-League-Siegers von 1993* abwarten und darauf hoffen, dass Cuisance keine allzu große Rolle in der Königsklassen-Endrunde* findet. Der junge Mittelfeldspieler könnte in der französischen Liga mehr Spielzeit als beim FC Bayern bekommen und so seine Fähigkeiten öfter unter Beweis stellen. Dem Artikel zufolge werden sich die Partien Ende August an einen Tisch setzen und die Optionen durchgehen, ein Leihgeschäft wäre eine davon.

FC Bayern: Michael Cuisance bekommt Sonderlob von Trainer Flick nach Testspiel gegen Marseille

Update vom 1. August 2020, 22.35 Uhr: Bei Michael Cuisance weiß man immer noch nicht so genau. Bleibt er oder verlässt er den FC Bayern nach nur einer Saison wieder? Vor der Corona*-Pause schien der Franzose wenig Perspektive zu haben, doch jetzt am Ende der Saison liefert er das ab, was Trainer Hansi Flick von ihm erwartet.

Auch mit der Leistung im Test gegen Olympique Marseille war Flick sehr zufrieden und verteilte ein Sonderlob. „Micha macht eine sehr gute Entwicklung. Er hat jetzt auch wieder im Training so trainiert, wie wir das gerne sehen. Auch heute im Spiel“, sagte der Bayern-Coach in einer Medienrunde, wie Sport1 berichtet. Flick habe das gesehen, was „ich von ihm sehen möchte. Er entwickelt sich hervorragend“.

FC Bayern: Hansi Flick über möglichen Transfer von Michael Cuisance: „Was kommt, weiß ich nicht“

Auch wenn Cuisance beim FC Bayern immer besser Fuß fasst, ist eine Leihe laut dem Sender nicht ausgeschlossen. Olympique Marseille gilt weiter als heißer Anwärter. Präsident Jacques-Henri Eyraud soll sich laut L‘Equipe vor dem Vorbereitungsspiel für den Kracher in der Champions League* gegen den FC Chelsea bei Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge erkundigt haben. Weitere Gespräche sollten im Rahmen des Tests geführt werden. Im Raum soll eine Leihe ohne Kaufoption stehen.

Final geklärt werden dürfte die Zukunft von Cuisance aber erst Ende August nach der Champions League. Dann will der Trainer mit dem 20-Jährigen ein abschließendes Gespräch führen. In der Causa sei Flick* „relativ entspannt“. „Was kommt, weiß ich nicht. Ich lese die ganzen Transfermeldungen überhaupt nicht“, wird der 55-Jährige bei sport1.de zitiert.

FC Bayern: Überraschungs-Transfer nach nur einem Jahr in München? Mehrere Klubs interessiert

Erstmeldung vom 31. Juli: München - Wenn ein Verein einen neuen Spieler unter Vertrag nimmt, hat er sich zuvor Gedanken gemacht. Hilft er mir sofort weiter, hat er Entwicklungspotential, stimmt der Preis? Als der FC Bayern vor Saisonbeginn Michael Cuisance von Borussia Mönchengladbach verpflichtete, erhoffte man sich an der Säbener Straße eine Entwicklung. Schließlich galt der Franzose als Ausnahmetalent, 12 Millionen Euro erschienen den FCB-Verantwortlichen angemessen.

FC Bayern: Erhält Michael Cuisance bei anderem Verein Spielpraxis?

Nun ist Cuisance fast ein Jahr in München, doch seinen Durchbruch hat er bislang nicht geschafft. Der Mittelfeldspieler hatte mit Anpassungsproblemen zu kämpfen und fand sich lange im Kader der zweiten Mannschaft wieder und lief in der 3. Liga auf. Doch die Corona-Pause schien ihm gutzutun, seitdem gewährt Hansi Flick dem 20-Jährigen mehr Einsatzzeit. Gegen Fortuna Düsseldorf durfte Cuisance eine ganze Halbzeit spielen. Flick belohnte ihn für seine sehr guten Trainingsleistungen. Gegen seinen Ex-Verein Gladbach und gegen den SC Freiburg stand er gar in der Startelf.

Eine positive Tendenz ist klar zu erkennen. Doch die eingeleitete gute Entwicklung könnte der Franzose bei einem anderen Klub fortsetzen. Wie die Seite fussballtransfers.com berichtet, sollen drei Klubs aus seiner Heimat an einem Transfer interessiert sein. Es soll sich um die drei Ligue-A-Vereine Olympique Marseille, FC Metz und Girondins Bordeaux handeln, denen eine Leihe vorschwebt.

Michael Cuisance vor Wechsel? Klubs aus Frankreich interessiert

Laut dem Portal beobachtet Marseille Cuisance bereits seit über einem Jahr, Metz soll sich bereits im Winter nach dem Mittelfeldakteur erkundigt haben. Das Interesse von Bordeaux soll hingegen neu sein. Die Südwest-Franzosen wollen offenbar schon einmal vorsorgen, sollte Youssef Ait Bennasser zu seinem Stammverein AS Monaco zurückkehren. Auch ein absoluter Stammspieler könnte die Bayern verlassen: Der FC Chelsea hat an David Alaba Interesse.

Vom FC Bayern, der wohl mit dem Transfer eines Sturmjuwels scheiterte, ist hinsichtlich eines Leihgeschäfts bislang nichts zu hören. Verständlich, zeigte die Formkurve von Cuisance zuletzt nach oben. Offenbar will man abwarten, ob sich der Youngster weiter so prächtig entfaltet und dann auch mehr Einsatzzeit bekommt. Keine Minuten mehr bekommen wird Sven Ulreich, da er die Bayern verlassen will. Sein möglicher neuer Verein ist jedoch überraschend. 

Unterdessen offenbarte Thomas Müller, warum sein miserables Verhandlungsgeschick einst einen Transfer platzen ließ*. (mt) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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