Die Stimmen zum spannenden Spiel

FC Bayern gegen Hertha BSC: Thomas Müller sauer - „Können nicht zufrieden sein“

Die Bayern zählen gegen die Hertha nur drei Punkte.
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Thoms Müller hat eine klare Meinung zum Defensivverhalten seines Teams.

Der FC Bayern schüttelte den Bundesliga-Frust nach der Niederlage in Hoffenheim ab und konnte in letzter Minute Hertha BSC bezwingen. Die Stimmen zum Spiel.

  • Der FC Bayern* traf am dritten Spieltag der Bundesliga-Saison auf Hertha BSC*.
  • Die Berliner hatten es dabei schwer in der Allianz Arena* und mussten sich mit 3:4 geschlagen geben.
  • Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

München - Die Elf von FCB-Trainer Hansi Flick* hatte am Sonntagabend zum Abschluss des Spieltags die Berliner Hertha zu Gast, die nach einem Sieg und einer Niederlage in zwei Spielen punktgleich mit dem Rekordmeister* nach München reiste. Zwar hielten die Berliner einige Zeit mit der Fußballmacht von der Isar mit, ehe die Rote Walze wieder losrollte. Am Ende hieß es nach einer spannenden Partie 4:3 für die Bayern, nach dem Spiel äußerten sich Akteure und Verantwortliche beider Teams.

Thomas Müller (FC Bayern) über...

...das enge Ergebnis: „Jeder Außenstehende hat sich wohl geärgert, dass wir das 4:3 gemacht haben aber das war für uns wichtig nach den zwei Finalspielen.“

...die Defensive: „Wir können nicht zufrieden sein, wie wir zur Zeit verteidigen. Das hat nicht immer etwas mit taktischen Positionen zu tun. Sobald wir nicht hinten liegen denken wir: Das wird schon. Aber wie viele Gegentore wir in den letzten Spielen gefangen haben, das ist nicht unser Anspruch.“

...die Mentalität des Teams: „Die Mentalität gegen den BVB und Sevilla die Führung zu machen, die haben wir. Aber wir müssen uns auch quälen, wenn das Ergebnis für uns steht.“

...die Fitness der Mannschaft: „Müde vielleicht, aber nicht die Beine. Wir haben einen Fitnness-Test gemacht nach Wiederbeginn, es ist der Kopf. Wir sind froh heute und haben viele Sachen richtig gemacht, aber so ein wildes Ding brauchts nicht.“

Leon Goretzka (FC Bayern) über...

...das enge Spiel: „Ich glaube, für solche Spiele wurde das Wort ‚Arbeitssieg‘ erfunden.“

...die Mentalität des Teams: „Es ist so, dass man in der aktuellen Situation vielleicht ein bisschen zu früh den Fuß vom Gaspedal nimmt. Wir haben uns in der Kabine Szenen angesehen, wie wir nach dem Lockdown über den Platz gesprintet sind, so war es heute nicht.“

...den Zustand der Mannschaft: „Jetzt kommt aber die Länderspielpause, wo man auch andere Gesichter sieht. Müdigkeit fängt im Kopf an, wir sind Leistungssportler und müssen damit klarkommen.“

Hansi Flick (FC Bayern) über...

...den Zustand des Teams: „Man muss letztendlich die Gesamtumstände mit einbeziehen. Wir hatten nur zwei Wochen Pause und nur eine kurze Vorbereitung. Es ist nicht einfach für die Spieler, sie sind nicht alle bei 100 Prozent. Wir wissen, dass wir in der Defensive besser arbeiten können, da fehlen ein paar Prozent.“

...die positiven Aspekte: „Achtzig oder Neunzig Prozent reichen gegen Hertha BSC nicht, sie haben vor allem in der Offensive sehr starke Spieler. Was mich freut ist - und da sind wir bei 100 Prozent- die Mentalität. Auch wenn du müde bist, kannst du noch Leistung bringen. Lewandowski ist auch keiner, der bei 100 Prozent ist und macht vier Tore aus seinen Chancen. Es geht also, deshalb Kompliment. Die Spielweise war aber nicht Bayern-like.“

...Robert Lewandowski: „Wir wissen, dass Robert ein absoluter Torjäger ist und mir ist wichtig, dass er auch auflegt und gegen den Ball arbeitet und das macht er. Die Qualität die er hat ist einzigartig.“

...die nahe Zukunft: „Es geht nun darum, den schönen Fußball zu spielen, denn wir alle lieben. Mal sehen, was morgen am Ende des Tages so für Neuzugänge da sind.“

Alexander Schwolow (Hertha BSC) über...

...das Spiel: „Wir kommen dreimal überragend zurück. Jetzt kann man wieder Bayern-Dusel sagen aber wir stellen und dämlich an in dieser Situation. Erst müssen wir die Flanke verhindern, denn wenn er (Mittelstädt) das Foul nicht zieht, macht Lewandowski das Tor.“

...das, was heute möglich gewesen wäre: „Das ist das Ärgerliche, denn heute hätten wir einen Punkt mitnehmen können oder sogar gewinnen können. Bayern hatte keinen Top-Tag und wir haben das nicht ausgenutzt.“

Niklas Stark (Hertha BSC) über...

...das Spiel: „Unsere Chance war da, nicht nur eine. Am Schluss haben wir die Entschlossenheit nicht gezeigt, das Ding herauszureißen. Allgemein ist es ein Mannschaftssport, wir müssen da im Kollektiv besser sein“

...die Halbzeit-Ansprache von Labbadia: „Ja, er hat uns gesagt, dass wir weiter machen sollen. Zum Schluss ist es ein Fight geworden.“

...die gestiegene Erwartungshaltung in Berlin: „Spürt man alleine schon wegen den Ablösesummen. Natürlich braucht das ganze Zeit, es geht nicht von heute auf morgen. Wir müssen an jedem Punkt arbeiten, wir dürfen jetzt nicht euphorisch in die Saison gehen, sondern uns stetig verbessern.“

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