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„Chancen besser verwerten, um keinen Herzkasper zu haben“ – die Stimmen zum Werder-Sieg gegen Karlsruhe

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Von: Timo Strömer

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Die Werder Bremen-Spieler Leonardo Bittencourt (oben) und Marvin Ducksch feiern den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0.
Die Werder Bremen-Spieler Leonardo Bittencourt (oben) und Marvin Ducksch feiern den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0. © gumzmedia

Bremen – Der SV Werder Bremen schlägt auch den Karlsruher SC – das 2:1 ist der sechste Sieg in Folge unter Trainer Ole Werner. Für Werder trafen Marvin Ducksch und Anthony Jung, Philipp Hofmann hatte das zwischenzeitliche 1:1 für den KSC erzielt - die Stimmen zum Spiel von Werder-Coach Werner und Co..

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Ich bin stolz, weil es nicht selbstverständlich ist, dass du Spiele gewinnst. Auch der KSC hat in dieser Saison schon gegen Gegner, die auf den oberen Plätzen rangieren, gute Ergebnisse erzielt. Insofern war das heute ein wichtiger Sieg für uns. Ich glaube, dass nach dem Ausgleich die Wechsel entscheidend waren, insbesondere auch der von Manuel Mbom, der die Hereingabe zum Tor gibt. So dass wir wieder mehr Zugriff auf das Spiel bekommen haben. Bis dahin war eher der KSC am Drücker.“

Werder Bremen-Trainer Ole Werner ist stolz – die Stimmen zum Werder-Sieg gegen den KSC

Niclas Füllkrug (Werder Bremen-Stürmer): „Das war ein schweres Stück Arbeit, ein intensives Spiel. Wir haben lange Zeit sehr dominant gespielt, hatten vier Ballbesitz, auch in der gegnerischen Hälfte. Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt, waren am Ende aber oft zu ungenau. Es war das erste Spiel nach einer Pause, in der nächsten Woche wird es wieder besser, denke ich.“

Anthony Jung (Torschütze zum 2:1-Sieg für Werder Bremen): „Ich würde sagen, das war schon mein wichtigstes Tor. Es ist das zweite, so viele habe ich ja noch nicht gemacht. Wir haben uns in der ersten Halbzeit viel herausgespielt, viel erarbeitet. Wir wussten, dass wir heute geduldig sein müssen. Das haben wir gemacht. Riesenkompliment an die Mannschaft. Wir sind immer wieder angelaufen, haben versucht, das Beste rauszuholen. In der ersten Halbzeit hat uns ein bisschen die Präzision gefehlt. Wir haben uns dann in der Halbzeit nochmal eingeschworen: Wir müssen dran bleiben, weiter konzentriert arbeiten und wenn wir die Chance bekommen, dann müssen wir sie halt nutzen. Wir wissen, dass wir eine gute Qualität im Team haben, um Spiele für uns entscheiden zu können. Und es gilt für uns, das Woche für Woche abzurufen.“

Werder Bremen hat gegen den KSC „zu viel liegenlassen“ – die Stimmen zum Spiel

Leonardo Bittencourt (Werder Bremen-Profi): „Wir hätten den Deckel früher zumachen können, haben viele Chancen liegenlassen. Aber so ist das manchmal. Die zweite Liga ist nicht leicht, aber jetzt haben wir den sechsten Sieg in Folge und Freitag kommt das nächste Spiel. Wir haben die Liga angenommen. Ich glaube, das sieht man und man sieht auch, wenn man ein bisschen nachlässt, dass man sofort bestraft wird. Und da wieder zurückzukommen, spricht gerade ein bisschen für unsere Moral. Aber nichtsdestotrotz sollten wir in Zukunft unsere Chancen besser verwerten, damit wir nicht so einen Herzkasper haben am Ende.“

Marvin Ducksch (Torschütze zum 1:0 für Werder Bremen): „Ich war heute nicht zufrieden mit meinem Spiel. Ich hatte heute fünf gute Chancen und mache ein Tor. Deswegen war ich ein bisschen down und hatte einfach nur gehofft, dass wir das Spiel über die Bühne kriegen, weil der Sieg heute hochverdient war.“

Christian Eichner (KSC-Trainer): „Meine Mannschaft hat sich hier hochanständig bei einer Klasse-Mannschaft präsentiert. Bisschen ärgerlich: In der Phase, in der ich den Eindruck hatte, dass wir das Spiel unter Kontrolle haben, bekommen wir eine Top-Chance, die wir nicht nutzen. Ich glaube, sonst drehen wir es komplett.“

Mit Material von Sky und Werder.de

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