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Bundesliga: Bayern stark - Gladbach und der VfB tief unten drin

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Der 1. FC Nürnberg gewann in Stuttgart mit 4:1. © dpa

Frankfurt - Während Bayer Leverkusen Platz 2 in der Bundesliga festigt, sieht es für den VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach im Tabellenkeller ganz düster aus. Die Samstagsspiele des 22. Spieltags.

Die Verfolger Bayer Leverkusen und Bayern München haben den Rückstand zum souveränen Spitzenreiter Borussia Dortmund etwas verkürzt. Der BVB kam am Samstagabend nur zu einem 1:1 (0:0) beim 1. Kaiserslautern und hat mit 52 Zählern nun einen Vorsprung von zehn Punkten auf Bayer Leverkusen. Mit dem 3:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt festigte die Werkself ihre Position als Nummer zwei. Einen Champions League-Platz fest im Visier hat auch der FC Bayern München, der 1899 Hoffenheim am Samstag 4:0 schlug und vorerst Dritter ist.

Im Kampf um den Klassenverbleib gab es für den VfB Stuttgart mit dem 1:4 gegen den 1. FC Nürnberg einen empfindlichen Rückschlag. Borussia Mönchengladbach verlor im “Abstiegs-Endspiel“ beim FC St. Pauli mit 1:3 und muss mehr denn je den dritten Sturz in die Zweitklassigkeit fürchten.

Borussia Dortmund verpasste auf dem Betzenberg einen weiteren großen Schritt Richtung Meisterschaft. Die Dortmunder Führung durch Sven Bender (81. Minute) glich FCK-Profi Jan Moravek in der 90. Minute aus. BVB-Verteidiger Neven Subotic flog vier Minuten nach Benders Tor mit Gelb-Rot vom Platz.

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Eintracht am Boden: Die Frankfurter sind in der Rückrunde noch ohne Tor. © dpa

Leverkusen ist in der Liga weiter oben dran, Michael Ballack erst einmal außen vor. Trainer Jupp Heynckes setzte den noch nicht formstabilen Nationalmannschaftskapitän a.D. in Frankfurt zunächst auf die Bank. Doch auch ohne Ballack setzte die Werkself ihre in Nürnberg unterbrochene Erfolgsserie auf fremden Plätzen fort. Simon Rolfes (9. Minute), Renato Augusto (32.) und Hanno Balitsch (84.) trafen gegen die Eintracht, der auch im vierten Rückrundenspiel kein Tor gelang.

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Die Bayern überzeugten gegen Hoffenheim. © dpa

Mit der Flügelzange Arjen Robben/Franck Ribéry zeigte sich auch der FC Bayern gut erholt vom 2:3-Schock vor Wochenfrist in Köln. Der 17. Treffer von Mario Gomez, der nach 1:27 Minuten das bisher schnellste Saisontor der Münchner erzielte, und Thomas Müller (15.) stellten schon vor der Pause die Weichen zum Sieg gegen Hoffenheim. Der überragende Robben, der erstmals seit dem Pokal-Finale 2010 wieder gemeinsam mit Ribéry in der Startelf stand, stellte in der 63. und 81. Minute den 4:0-Endstand her.

So hatte sich Pierre Littbarski seinen Einstand als Chefcoach beim VfL Wolfsburg sicher nicht vorgestellt. Nach dem 0:1 im Nordderby gegen den Hamburger SV schweben die Niedersachsen weiter in akuter Abstiegsgefahr. Mladen Petric brachte per Foulelfmeter (33.) den HSV-Sieg unter Dach und Fach. Im dritten Anlauf gelang Schalke 04 mit dem 1:0 gegen den SC Freiburg der erste Bundesliga-Heimsieg nach der Winterpause. Jefferson Farfan (49.) traf für die Elf von Felix Magath. Für die Breisgauer endete in der Veltins-Arena eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage.

Eine Woche nach dem Hoffnung weckenden Auswärtssieg in Gladbach gab es für den VfB Stuttgart mit dem 1:4 gegen Nürnberg den nächsten herben Rückschlag im Abstiegskampf. Timmy Simons (11.), VfB-Leihgabe Julian Schieber (28.), Timothy Chandler (52.) und Mehmet Ekici (63.) machten bei einem Gegentor von Patrick Funk (45.+1) den dritten Erfolg in Serie für den “Club“ perfekt. Die Schwaben kassierten schon die siebte Heimniederlage und verpassten einmal mehr den Sprung von den Abtiegsrängen. Wegen fehlender Spielberechtigung musste der ersatzgeschwächte VfB auf den Japaner Shinji Okazaki verzichten.

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Der FC St. Pauli gewann das Kellerduell gegen Mönchengladbach. © dpa

Für Schlusslicht Mönchengladbach wird die Rettung immer schwieriger. Das 1:3 am Hamburger Millerntor machte den fünfmaligen Meister um eine weitere Hoffnung ärmer. Dabei hatte es nach dem 1:0 durch Igor de Camargo (9.) gut für die Gäste ausgesehen. Doch nach der Roten Karte gegen den Torschützen wegen einer Tätlichkeit (21.) brachen alle Dämme. Max Kruse (37.), Gerald Asamoah (53.) und Matthias Lehmann (59.) trafen für St. Pauli, das einen Sprung auf Platz zwölf machte.

dpa

Der 22. Spieltag im Überblick

12.02.1115:30Eintracht Frankfurt-Bayer Leverkusen0:3
VfL Wolfsburg-Hamburger SV0:1
Bayern München-1899 Hoffenheim4:0
FC St. Pauli-Bor. Mönchengladbach3:1
FC Schalke 04-SC Freiburg1:0
VfB Stuttgart-1. FC Nürnberg1:4
18:301. FC Kaiserslautern-Borussia Dortmund1:1 
13.02.1115:301. FC Köln-1. FSV Mainz 05-:-
17:30Werder Bremen-Hannover 96-:-
1Borussia Dortmund22164247:133452
2Bayer Leverkusen22126444:301442
3Bayern München22116546:262039
41. FSV Mainz 0521121832:221037
5Hannover 9621121829:30-137
6SC Freiburg22104829:29034
7Hamburger SV21103830:30033
81899 Hoffenheim2288639:32732
91. FC Nürnberg2295830:31-132
10FC Schalke 042285927:26129
11Eintracht Frankfurt22831124:29-527
12FC St. Pauli21741026:35-925
13VfL Wolfsburg2258926:31-523
141. FC Kaiserslautern22651132:38-623
15Werder Bremen21651027:43-1623
161. FC Köln21641125:39-1422
17VfB Stuttgart22541338:43-519
18Bor. Mönchengladbach22441432:56-2416

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