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Adrian Fein wechselt: FC Bayern spart Millionen-Gehalt ein

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Von: Alexander Kaindl

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Adrian Fein wird den FC Bayern München verlassen.
Adrian Fein verlässt den FC Bayern München. © Lackovic / Imago

Adrian Fein wird den FC Bayern München noch in dieser Transferperiode verlassen. Der Mittelfeldspieler wechselt nach Rotterdam.

Update vom 23. August, 21.31 Uhr: Alles klar bei Adrian Fein! Der Mittelfeldspieler verlässt den FC Bayern München und schließt sich nach tz-Informationen ablösefrei Excelsior Rotterdam an. Somit spart sich der Rekordmeister das Gehalt des 23-Jährigen, das Gerüchten zufolge bei zwei Millionen Euro pro Jahr liegt, ein.

Fein trainiert schon in Holland: FC Bayern hat Chancen auf die nächsten Transfer-Millionen

Erstmeldung vom 22. August, 14.27 Uhr: München - Das Transferfenster ist noch bis zum 1. September geöffnet. Bis dahin wird der FC Bayern München wohl nicht mehr allzu aktiv werden. Die großen Fische hat man längst an Land gezogen: Sadio Mané, Matthijs de Ligt, Ryan Gravenberch, Noussair Mazraoui und Mathys Tel haben sich dem Rekordmeister in diesem Sommer angeschlossen. Weitere prominente Zugänge wird es wohl nicht mehr geben - zuletzt war schon der Transfer von Konrad Laimer geplatzt.

Dafür könnte der Kader weiter ausgedünnt werden. Der FCB hat mit den Wechseln von Robert Lewandowski (45 Millionen Euro Sockelablöse, alle Angaben von transfermarkt.de), Tanguy Nianzou (16), Chris Richards (12), Marc Roca (12), Omar Richards (8,5), Lars Lukas Mai (1,6), Christian Früchtl (0,5 Mio) und Ron-Thorben Hoffmann (0,3 Mio) schon jede Menge Geld erwirtschaftet. Gut möglich, dass noch die eine oder andere Million hinzukommt.

Im Video: FC Bayern verkauft Nianzou für 16 Millionen Euro nach Sevilla

FC Bayern München: Transfers zum Ende der Sommerperiode?

Denn nach wie vor gibt es Gerüchte um mögliche Abgänge. Bouna Sarr, Joshua Zirkzee und Adrian Fein gelten als die wahrscheinlichsten Kandidaten für einen dauerhaften Wechsel. Bei Eigengewächs Fein könnte es nun sogar ganz schnell gehen.

Der gebürtige Münchner war schon ein fast sicherer Neuzugang des Los Angeles FC - letztlich sollte der Transfer aber doch scheitern. Möglicherweise geht es für den Mittelfeldspieler nun aber in die Niederlande. Nach Angaben von Bild-Reporter Tobias Altschäffl trainiert der 23-Jährige aktuell schon bei Eredivisie-Aufsteiger Excelsior Rotterdam. Voetbal International zufolge sei sowohl eine Leihe als auch ein dauerhafter Wechsel möglich.

Adrian Fein vor Transfer nach Rotterdam? Zwei Probleme bei möglichem Wechsel

Problem Nummer eins: Feins Bayern-Vertrag ist nur noch bis 2023 gültig, der einstige Nachwuchs-Nationalspieler könnte nur verliehen werden, wenn sein Arbeitspapier zuvor verlängert wird. Dieses Szenario gilt in München aber als ausgeschlossen. Die Bosse sollen auf einen endgültigen Abschied pochen. Fein hatte sich zuletzt bei keiner seiner zahlreichen Leihstationen (Eindhoven, Fürth, Dresden) nachhaltig durchsetzen können.

Problem Nummer zwei: Excelsior hat nicht die großen finanziellen Mittel, um Fein für eine hohe Ablöse aus München loseisen zu können. Alleine das Gehalt soll schon schwer machbar sein. Dem Vernehmen nach kassiert der Bayer aktuell rund zwei Millionen Euro pro Jahr.

Fein trainiert schon in Rotterdam - Vertragsauflösung und Ablösefrei-Wechsel, um Gehalt zu sparen?

Wie geht es also weiter? Da Fein bereits in Rotterdam trainiert, scheint ein Wechsel durchaus wahrscheinlich. Eine mögliche Option: Der FC Bayern löst den Vertrag auf und lässt sein Eigengewächs (seit 2006 an der Säbener Straße) ablösefrei in die Niederlande ziehen. Dafür würde man sich das Jahresgehalt sparen und hätte so die nächsten zwei Millionen Euro dank eines Transfers erwirtschaftet.

Adrian Markus Fein
Geboren: 18. März 1999 (Alter: 23 Jahre), München
Position: Zentrales Mittelfeld
Marktwert: 700.000 Euro
Vertrag beim FC Bayern bis: 2023

Bis zum Deadline Day ist noch Zeit. Dass Fein aber auch nach dem 1. September noch ein Spieler des FC Bayern München ist, wird immer unwahrscheinlicher. Die Konkurrenz im Mittelfeld ist massiv - schließlich hat Trainer Julian Nagelsmann mit Marcel Sabitzer nach einem Jahr Wartezeit nun endlich die erhoffte Verstärkung. (akl)

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