Fußball – Club-Picknick beim 1. FC Magdeburg / Neuer Trikot-Sponsor präsentiert

Zweitligist gewährt Einblicke

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Im Rahmen des traditionellen Club-Picknicks präsentierte sich auch die Mannschaft des 1. FC Magdeburg inklusive der Neuzugänge den geladenen Gästen. 

Magdeburg. Einmal auf dem Trainerplatz im Mannschaftsbus Platz nehmen. Einmal in die Kabine schauen. Einmal mit dem Meisterpokal der 3. Liga für ein Foto auf dem Arena-Rasen jubeln: Was für die Spieler des 1.

FC Magdeburg schon Routine ist, wurde für die regionalen Partner der Wirtschaft Dienstagabend zu einer Erfahrung, die sie nicht mehr missen möchten. Beim Club-Picknick konnten die Sponsoren aber auch den Spielern ganz nah sein und sich einen ersten Eindruck der Neuzugänge machen. Die wichtigste Nachricht verkündete FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik: „Wir haben aus dem Wettanbietermarkt einen neuen Trikot-Partner. Es ist Sunmaker. “ Da der Sportwettenanbieter für die kommenden drei Jahre und auch für drei mögliche Spielklassen gewonnen werden konnte, habe der Club mehr Planungssicherheit, verkündete Kallnik.

Er erinnerte aber auch gern an die fast vier Jahre, in denen das Magdeburger FAM als Trikot-Sponsor aktiv war. Geschäftsführer Lutz Petermann, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender beim FCM ist, gab den Trikot-Staffelstab gern an den überregionalen und finanzstarken Sponsor ab. „Wir haben zwei Aufstiege begleitet, das kann uns keiner mehr nachmachen“, zeigte sich Petermann stolz. Das neue Trikot wurde aber noch nicht im Original präsentiert, sondern nur auf der großen Leinwand. Es soll aber zum ersten Testspiel fertig sein.

Die Vorbereitungen für die Premieren-Saison in Liga zwei sind weitestgehend abgeschlossen. Ein Platz in der Mannschaft sei noch frei, informierte Kallnik. Ob und wenn auf welcher Position er besetzt werde, würde kurzfristig entschieden. „Wir sind aber gut vorbereitet“, kündigte Kallnik an. Alle seien bereit für die neue Herausforderung. Auch die neuen Spieler, die nahezu durchweg von positiven ersten Eindrücken sprachen. Beim Wochenendausflug nach Thale haben sich alle besser kennengelernt und sich schon ein wenig eingeschworen. „Ich denke, das wird eine Riesenstimmung sein hier“, freut sich Joel Abu Hanna, der vom 1. FC Kaiserslautern an die Elbe gewechselt ist. Die Hexenkessel-Atmosphäre hat sich auch bis zu RB Salzburg herumgesprochen. Vom österreichischen Erstligisten ist Mergim Berihsa nach Magdeburg gekommen. „Ich möchte der Mannschaft so gut es geht helfen“, hofft er auf einen Platz in der Stammelf. Davon träumt sicher auch Alexander Ignjovski. Der Verteidiger agierte zuletzt beim Erstligisten SC Freiburg. Er hält die 2. Bundesliga neben der englischen 2. Liga für die härteste Liga der Welt. „Von den Zweikämpfen, vom Laufen und von der Leidenschaft“, meinte er und erntete Applaus.

Nach der Kurzvorstellung auf der Bühne mischten sich die Spieler unter die Unternehmer. Bei Stadionwurst und Bier wurde gefachsimpelt und genetzwerkt. Und die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen, ließ sich auch kaum jemand entgehen.

Von Sabine Lindenau

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