TENNIS – Amy Marscheider und Zoé Leider gewinnen Regionsmeisterschaften

Zwei Titel für die SG Einheit

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Den Blick auf den Ball gerichtet: Zoe Leider gewann das Turnier in der Altersklasse U10.

Stendal – Es könnte das Jahr von Amy Marscheider werden. In der Landesoberliga der Damen schlägt die Stendalerin in diesem Jahr für den 1. TC Magdeburg auf. Und hat ihre drei bisherigen Einzel auch souverän gewonnen.

Am Wochenende holte sie sich den Titel bei den Regionsmeisterschaften in der Juniorinnen-Klasse U18. Aber auch andere Talente machten bei dem Turnier im Sportpark der SG Einheit Stendal auf sich aufmerksam. Etwa Zoé Leider, die in der U12 den Titel gewann.

Aus allen Landesteilen war der Tennis-Nachwuchs am vergangenen Wochenende in die Ostaltmark gereist, um um die Titel zu kämpfen. Die altmärkischen Mädchen und Jungen traten in vier Altersklassen gegen Starter aus Magdeburg, Halle, Wernigerode oder Burg an. Für einige der Jüngsten in der U10 war es sogar eine Premiere, bei einem Tennisturnier anzutreten. Etwa für Romy Marscheider. Die kleine Schwester des derzeit größten altmärkischen Tennistalents konnte Erfahrungen sammeln. Für einen Sieg hat es noch nicht gereicht. Amy Marscheider ging indes als haushohe Favoritin ins Rennen. Bei vier Teilnehmerinnen in der Altersklasse U18 wurde im Modus Jeder-gegen-Jeden über zwei Gewinnsätze gespielt.

Souveräne Siegerin: Amy Marscheider holte sich den Titel in der Altersklasse U18. 

„Ich bin so gut drauf wie noch nie“, erzählte die 16-Jährige nach ihrem nie gefährdeten Titelgewinn. „Die anderen hatten keine Chance, spielen auch ein paar Klassen schlechter“, blickte die Regionsmeisterin zurück. Sie entschied ihre drei Matches souverän für sich, gab nie mehr als zwei Spiele pro Match ab. „Ich hab mein Ding gespielt und mich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen“, erinnerte sie sich vor allem an den Sonntag, als teils starker Wind das Tennisspielen erschwerte.

Für den zweiten altmärkischen Titel sorgte Zoé Leider. In der Altersklasse U10 gewann sie ihre beiden Einzel gegen ihre Vereinskolleginnen Romy Marscheider und Stella Sandrock. Bei den Juniorinnen der AK U12 verpasste Johanna Albrecht vom TC Stendal den Titelgewinn knapp. Als Zweitplatzierte der Gruppenphase zog sie in die Endrunde ein. Im Halbfinale schaltete sie Emma Marie Pfeffer von der SG Einheit Stendal mit 6:3, 6:3 aus, ehe sie im Finale unterlag.

Nicolas Schulz von der SG Einheit Stendal zog in der Altersklasse U14 ins Viertelfinale ein.

Die Titel der männlichen Jugend gingen nach Magdeburg und Halle. In der Altersklasse U18 war kein altmärkischer Tennisspieler angetreten. Das Tableau in der U14 war weitaus größer. Fünf Talente der SG Einheit Stendal stellten sich hier der starken Konkurrenz aus Magdeburg und Wernigerode. Nicolas Schulz, Constantin Maurer und Lennox Worreschk schafften den Einzug ins Viertelfinale. Für Nils Klinke war das Turnier bereits nach der ersten Runde vorbei. Trost für ihn: Die Erstrundenniederlage bescherte ihm die Teilnahme an der Nebenrunde, die er nach zwei Siegen für sich entscheiden konnte.

Am erfolgreichsten in der U14 war Mika Einar Böhme, der sogar ins Halbfinale der Regionsmeisterschaften einziehen konnte. Im Viertelfinale setzte sich der Stendaler in drei Sätzen mit 6:2, 3:6, 6:3 gegen den favorisierten Colin Sandrock vom 1. TC Magdeburg durch. In der Vorschlussrunde verließen ihn dann aber die Kräfte. Gegen Hannes Stephanik blieb ihm ein Spielgewinn verwehrt.

VON SABINE LINDENAU

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