Fußball: 1. FC Magdeburg mit Sieg und Unentschieden in Rathenow / Christian Beck glänzt mit vier Treffern gegen Brandenburg

Zwei Spiele nach harter Trainingswoche

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Der Oberschenkel schmerzte: Für Manfred Kwadwo war die Partie gegen Rathenow bereits nach zehn Minuten beendet.

sli Magdeburg. Zwei Testspiele über die volle Distanz nach gut einer Woche intensiven Trainings. Ein Sieg und ein Unentschieden. Aber leider auch drei Verletzte. Das ist die Bilanz der ersten beiden Testspiele des 1. FC Magdeburg.

Der neue Zweitligist trat am Sonnabend im Stadion von Optik Rathenow zunächst gegen den Oberligisten Brandenburger SC Süd und danach in neuer Aufstellung gegen den Gastgeber an, der in die Regionalliga aufgestiegen ist.

„Wir wollten das, was wir in der ersten intensiven Trainingswoche geübt haben, heute umsetzen, das haben wir über weite Strecken geschafft“, fasste Trainer Jens Härtel die erste Begegnung zusammen. Gegen die Brandenburger war es vor allem Christian Beck, der mit seinen Toren für Jubel unter den mitgereisten Fans sorgte. Der Goalgetter traf beim 6:0-Erfolg gegen den Oberligisten viermal. Er war es auch, der den Club in der 22. Minute brachte, als er einen Foulelfmeter verwandelte. Nur fünf Minuten später netzte Beck zum 2:0 ein. Noch vor der Pause sorgte der Zweitligist für klare Verhältnisse. Neuzugang Marius Bülter traf in der 34. Minute zum vorentscheidenden 3:0. Nach der Pause konnte sich Beck über sein drittes Tor freuen. In der 74. Minute traf der gut aufgelegte Stürmer. Bevor er in der 90. Minute das 6:0 besorgte, war es Dennis Erdmann in Minute 78, der den 1. FCM beim 5:0 jubeln ließ.

Im Spiel gegen Brandenburg brachte Härtel mit Torwart Jasmin Fejzic, Tobias Müller, Joel Abu Hanna und Marius Bülter vier Neuzugänge. Abu Hanna musste allerdings mit Schmerzen im Oberschenkel in der zweiten Halbzeit auf der Bank bleiben.

In der zweiten Partie testete Härtel die anderen vier Neuverpflichtungen. Gegen Optik Rathenow liefen Manfred Kwadwo, Mergim Berisha, Alexander Ignjovski und Rico Preißinger auf. Für Kwadwo war die Begegnung gegen Optik Rathenow allerdings schon nach zehn Minuten vorbei. Mit schmerzendem Oberschenkel humpelte er vom Rasen. „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist“, sagte der Neuzugang vom 1. FC Kaiserslautern. Genauere Erkenntnisse soll die heutige Untersuchung bringen. Es ärgerte den 23-Jährigen, dass er nicht länger auf dem Platz stehen konnte. „Ich habe mich gut gefühlt und hatte ein paar gute Aktionen.“ Doch nach zehn Minuten konnte er nur noch zuschauen, wie seine Mannschaft gegen den Regionalligaaufsteiger kämpfte.

„Das war ein Spiel, das wir gewinnen wollten“, resümierte Härtel nach der torlosen Begegnung gegen tief stehende Gegner. Die Magdeburger taten sich schwer, durch die gut aufgestellten Abwehrreihen zu gelangen. So kam in der ersten Halbzeit kaum eine nennenswerte Chance zustande. In der zweiten Hälfte hätte seine Elf in Führung gehen können, als Tarek Chahed in der 50. Minute die Latte traf. Eine Viertelstunde später hatte Berisha bei seinem Pfostenschuss Pech.

„Die Jungs haben sich durchgebissen und auch ein Stück weit gequält. Das ist auch wichtig in dieser Phase. Das Ergebnis ist zweitrangig. Wichtig ist, dass wir physisch durchkommen und uns physisch so vorbereiten, dass wir in der Liga Gas geben können“, fasste Härtel nach Abpfiff zusammen. „Das Ärgerliche sind die Verletzten.“ Neben Kwadwo und Abu Hana hatte auch Nico Hammann mit Schmerzen zu kämpfen. Gar nicht erst mit angereist waren Michel Niemeyer und Felix Lohkemper.

• Aufstellung gegen den Brandenburger SC: Feijzic (46. Seidel) – Weil, Hammann, Müller, Erdmann, Laprevotte, Butzen. Abu Hanna (46. Bankert), Harant, Beck, Bülter. • Aufstellung gegen Optik Rathenow: Brunst – Chahed, Handke, Schäfer, Ingnovski, Rother, Preißinger, Kwadwo (14. Müller – 56. Laprevotte), Costly, Berisha, Türpitz.

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