FUSSBALL – OBERLIGA Lok zurück aus Trainingslager / Kaderplanung läuft

Mit Zusammenhalt punkten

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Fünf Neue für die Eisenbahner: Hardy Wolff (v.l.) Benjamin Bubke, Tim Kolzenburg, Dennis Neumann und Steffen Westphal laufen nun im Trikot des 1. FC Lok Stendal auf.

Stendal – Kondition, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination, Kraft. . . Die Saisonvorbereitung ist kein Zuckerschlecken. Nach dem intensiven dreitägigen Trainingslager in Bremerhaven und einem freien Montag starteten die Oberliga-Fußballer des 1. FC Lok Stendal am Dienstagabend auf heimischem Rasen ins Training für die kommende Spielzeit.

Auch auf dem Trainingsplatz am „Hölzchen“ forderte Coach Jörn Schulz seine Schützlinge – abwechselnd mit Lauf-, Kraft- und Balleinheiten. Mit dabei auch die fünf Neuzugänge.

Nach einer Aufwärmrunde sowie Dehn- und Kräftigungsübungen ging es für die Eisenbahner an den Ball. Passgenauigkeit, Koordination und Schnelligkeit forderte der Trainer dabei von seinen Schützlingen. 18 Spieler des bislang 24 Mann umfassenden Kaders waren dabei. Patrick Baudis und Lukas Breda fehlten entschuldigt.

Nils Breda kann aufgrund von Bandscheibenproblemen vorerst nicht dabei sein, schaute sich das Trainingsgeschehen aber vom Spielfeldrand aus an. Und Maurice Pascale Schmidt hatte sich im Trainingslager eine Prellung zugezogen. Er durfte am Dienstagabend pausieren. „Ich hatte 18 Leute dabei, das ist ganz ordentlich“, freute sich Schulz nach Ende der zweistündigen Einheit über die Einsatzbereitschaft der Kicker.

Zufrieden blickt er auch auf Bremerhaven zurück. „Das war eine super Sache dort. Ich hatte die Mannschaft drei Tage lang zusammen. Die Jungs konnten sich kennenlernen.“ So trafen die Arrivierten auf die Rückkehrer Hardy Wolff und Benjamin Bubke sowie auf die Neuzugänge Tim Kolzenburg, Dennis Neumann und Steffen Westphal. Dass die Integration reibungslos geklappt hat, war den Spielern am Dienstagabend anzumerken. Die Stimmung bei den Eisenbahnern passt.

In Bremerhaven nahm der 1. FC Lok auch schon an einem Turnier, dem F.E.T.-Cup, teil. „Das war eigentlich zu früh, völlig aus dem Kalten heraus“, so der Trainer. Dafür waren die Ergebnisse gar nicht so schlecht. Zwei Unentschieden und ein Sieg gegen Oberligisten aus dem Norden, die in der Vorbereitung bereits zwei Wochen weiter sind, „waren erstaunlich gut“, resümierte Schulz. Unter anderem trat seine Elf gegen den OSC Bremerhaven und den Bremer SV an. Den Halbfinaleinzug verpasste sie aber knapp.

Doch dem Lok-Coach ging es in den drei Trainingslagertagen nicht um Ergebnisse, sondern vielmehr um den Zusammenhalt. „Wir werden in dieser Liga nur wieder über den Zusammenhalt und die mannschaftliche Geschlossenheit kommen“, ist er überzeugt. Dies zu fördern, hat in Bremerhaven gut funktioniert. „Ich denke, den Jungs hat es auch Spaß gemacht, obwohl es ein hartes und anstrengendes Wochenende war.“

Die Kaderplanungen beim Oberligisten sind noch nicht komplett abgeschlossen. Heute Abend werden einige Probespieler dabei sein. Namen verriet Schulz noch nicht. Nur so viel: „Ich könnte noch den einen oder anderen Spielertypen gebrauchen. Vor allem im zentralen Mittelfeld.“ Der Lok-Coach denkt dabei an einen älteren Akteur, der schon Erfahrung mitbringen kann. Diesen zu finden, sei nicht so einfach, weiß er.

In den kommenden Wochen wird weiter intensiv trainiert und auch getestet. Liga-Auftakt ist dann am Sonnabend, 3. August, bei Blau-Weiß Berlin.

Die Testspiele

Sonntag, 14. Juli, 14 Uhr: Möringer SV (A)

Dienstag, 16. Juli, 19 Uhr: Chemie Premnitz (H)

Freitag, 19. Juli, 18 Uhr: Optik Rathenow (H)

Sonnabend, 27. Juli: FSV Barleben (H)

Dienstag, 30. Juli, 19 Uhr: Stahl Brandenburg (H).

VON SABINE LINDENAU

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