Fußball, 3. Liga: FCM erwartet Kellerkind aus Stuttgart / Beck und Co. seit 314 Minuten ohne Tor

Zurück auf die Siegerstraße

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Wenn er nicht trifft, trifft keiner. FCM-Stürmer Christian Beck (rechts) befindet sich in einer Formkrise und hat seit seiner Vertragsverlängerung an der Elbe kein Tor mehr erzielt.

Magdeburg. Für die Fußballer des Aufsteigers 1. FC Magdeburg entwickelt sich die derzeitige Saisonphase zur schwierigsten in der bisherigen Spielzeit. Sie befinden sich in einer Ergebniskrise.

Mit einem 2:1-Sieg im Landesderby gegen Halle in die restliche Saison gestartet, wartet der FCM seither auf den nächsten Dreier.

Bereits weitere vier Spiele sind vom Kalender gestrichen und der FCM büßte zudem auch Punkte im, von Vereinsseite nicht offiziell anerkannten, Aufstiegskampf ein. Vor Wochenfrist gab es zwar beim 0:2 in Osnabrück seit acht Spielen mal wieder eine Niederlage zu akzeptieren, doch im Angriff zeigten sich die Magdeburger zuletzt äußerst harmlos. Schon seit 314 Minuten sind Top-Stürmer Christian Beck und Co. ohne jeglichen Torerfolg.

Dies soll sich am Sonntag ab 14 Uhr im Heimspiel und zum Startschuss der englischen Woche gegen die Stuttgarter Kickers ändern. Wer könnte da besser in Magdeburg aufschlagen als möglicher Aufbaugegner als der Tabellenvorletzte der Dritten Liga?

Jedoch sind die Schwaben in den letzten Wochen im Aufwind. Am letzten Spieltag rangen sie Holstein Kiel ein torloses Unentschieden ab und gestalteten die beiden Wochen zuvor direkte Abstiegsduelle gegen Cottbus und Rostock siegreich. Zudem stellte das Team von Jens Härtel auch des Öfteren unter Beweis, dass es sich gegen vermeintlich schwache und tiefstehende Gegner durchaus schwer tut. So beispielsweise gegen Werder Bremen II, als sie ihren letzten Treffer in der Liga erzielten und kurz vor Abpfiff noch den Ausgleich kassierten oder im Hinspiel als sie beim angeschlagenen Gastgeber Stuttgart 0:1 unterlagen.

Wichtig wird sein, wie die Kicker in Blau-Weiß neben den fehlenden Treffern die letzten Rückschläge zu verarbeiten wissen und auch den rotgesperrten Niklas Brandt ersetzen. Denn die Aufgaben werden nicht leichter. Auf das Spiel gegen die Kickers folgt eine anstrengende Auswärtsreise nach Aalen am Mittwoch und das Ostderby gegen Hansa Rostock am 5. März.

Von Falk-Stéphane Dezort

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