Fußball, Verbandsliga: Zurück zur eigenen Stärke

1. FC Lok Stendal will Bernburg-Spiel vergessen machen

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Martin Gödecke (rechts) und seine Stendaler Offensiv-Kollegen werden in Amsdorf nicht so viele Chancen bekommen wie zuletzt. Deshalb ist eine erhöhte Effektivität gefragt.

Stendal. Der Ärger ist verraucht, der Blick richtet sich beim 1. FC Lok Stendal nach vorne.

Die unnötige Punkteteilung beim 1:1 gegen Askania Bernburg II hat den Altmärkern zwar eine optimale Ausgangsposition vor den kommenden Spitzenspiel-Wochen gekostet, doch inzwischen denken sie am „Hölzchen“ wieder positiv. Und das müssen sie auch, schließlich geht es schon heute um 14 Uhr gegen eine der Verbandsliga-Mannschaften der Stunde. Gegner 1. FC Romonta Amsdorf ist seit sieben Spielen ungeschlagen.

Der Tabellenführer kommt dennoch aus Stendal und geht dementsprechend selbstbewusst an die heutige Aufgabe. „Wir sind weiterhin ungeschlagen und stehen so gut da wie seit Jahren nicht“, ruft Trainer Sven Körner seinem Team die eigene Stärke ins Bewusstsein. Ein Spaziergang in Amsdorf ist aber nicht zuletzt aufgrund der dürftigen Stendaler Personallage nicht zu erwarten. Martin Krüger und Johannes Mahrhold gesellten sich am vergangenen Wochenende zu den Langzeitverletzten Juninho und Tim Schaarschmidt, wobei letzterer unter der Woche mit dem Aufbautraining begonnen hat. Zudem fallen Franz Erdmann und Philipp Groß aus.

Die entstandene Lücke in der Innenverteidigung wird möglicherweise Steven Schubert schließen. Für Krügers Mittelfeld-Position bieten sich die Rückkehrer Max Salge und Lukas Breda an. Unabhängig davon, wer das Vertrauen des Trainers auf welcher Position erhält, ist vielmehr die Mannschaft als geschlossene Einheit gefragt. „Ich erwarte, dass wir in der Sicherung des eigenen Tores besser sind und das Spiel gegen den Ball verbessern“, fordert Körner, dem die drei Gegentore aus den vergangenen beiden Punktspielen gar nicht schmeckten. Offensiv ließ die Stendaler Leistung – zumindest gegen Bernburg – ebenfalls zu wünschen übrig. Benedikt Nellessen und Martin Gödecke waren zwar häufig anspielbar, entwickelten aber kaum Zug zum Tor. Auch das muss sich heute ändern.

• Voraussichtliche Aufstellung: Giebichenstein - N. Breda, Schubert, Werner, Gebauer, Instenberg, L. Breda, Buschke, Salge, Gödecke, Nellessen.

Von Tobias Haack

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