Handball – 1. Nordliga: VfB Klötze empfängt HV Lok Stendal zum Gipfeltreffen

Ziekau: Erwarte unsauberes Spiel

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Norman Elsner (Mitte) hat mit dem HV Lok Stendal in den vergangenen Jahren stets schlechte Erfahrungen beim Derby in Klötze gemacht. Heute soll die Negativserie reißen.

Klötze/Stendal. Freunde waren sie ohnehin noch nie, doch jetzt bekommt das Aufeinandertreffen des VfB Klötze und des HV Lok Stendal auch noch eine sportlich brisante Note. Wenn die Klötzer heute um 17 Uhr den HVL empfangen, trifft der Tabellendritte auf den Spitzenreiter.

Ein richtungsweisendes Spiel, besonders für die Stendaler, die sich auf dem Weg zum Verbandsliga-Aufstieg auch nicht mehr von ihrem Angstgegner stoppen lassen wollen.

„Wir müssen jetzt den Bock umstoßen. Wir wollen aufsteigen und dann müssen wir einfach auch in Klötze gewinnen“, ist HVL-Betreuer Frank Ziekau nicht gewillt, wie in den Vorjahren die Punkte beim VfB liegen zu lassen. Personell gibt es bei den Stendalern auch keine Ausreden. Bis auf Kreisläufer Tom Schumann stehen Ziekau alle Akteure zur Verfügung, so dass Lok mit 13 hoch motivierten Spielern in die Zinnberghalle reist.

Großen Illusionen bezüglich des Niveaus der bevorstehenden Partie gibt sich Stendals Betreuer dabei nicht hin. „Ich erwarte ein robustes, technisch unsauberes Spiel von Klötze. Das ist einfach so, wenn man da hinfährt. Wir müssen da mit unseren Mitteln gegenhalten und unser Spiel durchziehen. Dann klappt es auch mit dem Sieg“, sorgt Ziekau im Vorfeld schon mal für Derbystimmung.

Für den derzeitigen Tabelleführer der 1. Nordliga ist der VfB Klötze so etwas wie der Angstgegner. In der zurückliegenden Saison konnten die Purnitzstädter nämlich beide Duelle gegen die Ostaltmärker für sich entscheiden. Dieses Kunststück können die Klötzer in dieser Spielzeit jedoch nicht mehr wiederholen, denn das Hinspiel gewann der HV Lok in eigener Halle deutlich mit 25:19. Doch in der Folge fanden die VfB-Männer zu ihrem Spiel und haben sich fortan gesteigert. Kampflos werden sich die Purnitzstädter vor eigenem Publikum aber sicherlich nicht geschlagen geben. Auch wenn die Stendaler von der Papierform her als Favorit in diese Begegnung gehen, sahen die VfB-Männer gegen den HV Lok in der Vergangenheit oft gut aus, zumal die Klötzer auf die Unterstützung der eigenen Zuschauer bauen können.

Von Tobias Haack und Tobias Weber

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