Fußball, Landesklasse: Jürgen Dobberkau nimmt Arbeit in Arneburg auf

Zeit zum Kennenlernen

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Die Neuen beim SV Rot-Weiß Arneburg (v.l.): Trainer Jürgen Dobberkau, Marcel Weiß und Karsten Moreau. Neuzugang Kevin Temmler fehlte beim Trainingsauftakt am vergangenen Freitag. Der erste Test in Wahrburg endete 3:3-Unentschieden.

Arneburg. Der amtierende Pokalsieger Rot-Weiß Arneburg hat am vergangenen Freitag als einer der ersten Vereine der Altmark die Vorbereitung für die neue Saison in Angriff genommen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen bat der neue Trainer, Jürgen Dobberkau, seinen Kader zum lockeren Aufgalopp. Die Einheit am Freitag und das darauffolgende Testspiel am Sonnabend dienten dem neuen RWA-Coach dabei in erster Linie zum Kennenlernen seiner Mannschaft.

„Man kann jetzt noch keine großen Erkenntnisse verkünden“, meinte Dobberkau nach seinem ersten Wochenende als Verantwortlicher bei RWA. Dobberkaus Augenmerk liegt in den kommenden Wochen darauf, sich ein genaues Bild von jedem seiner Spieler zu machen, um dann das Optimum herausholen zu können. Zwei Spieler, über die Dobberkau schon bestens Bescheid weiß, sind Marcel Weiß und Karsten Moreau. Die beiden Neuzugänge der Arneburger hatte der Trainer-Routinier schon bei seiner letzten Station in Goldbeck unter seinen Fittichen. Auch mit Hermann Huchthausen und Michael Winkelmann hat Dobberkau schon zusammengearbeitet.

Während Weiß und Moreau am Freitag zusammen mit Dobberkau ihren Einstand an der Elbe gaben, fehlte mit Kevin Temmler der Dritte neue RWA-Spieler noch entschuldigt. Der dennoch recht zahlreich erschienende Arneburger Kader lauschte beim Auftakttraining zunächst einer etwa zehnminütigen Ansprache des neuen Trainers, in der Dobberkau ankündigte, in der Vorbereitung neben der Kondition besonders am Offensivspiel der Rot-Weißen arbeiten zu wollen.

Beim 3:3-Unentschieden am Sonnabend im Testspiel gegen den ambitionierten Kreisoberligisten TuS Wahrburg klappte das Toreschießen auf Arneburger Seite schon ganz gut. Wirkliche Aufschlüsse gab die Partie aber keiner der beiden Mannschaften. So sei die Austragung der Begegnung trotz mehrerer Trinkunterbrechungen laut Dobberkau bei der brütenden Hitze „grenzwertig“ gewesen.

Für die Rot-Weißen geht das Testprogramm am Freitag beim Turnier der KSG Berkau weiter. Es folgt eine Woche später das Mitternachtsturnier in Lüderitz und am 19. Juli ein Heimspiel gegen Arminia Magdeburg. Am 25. Juli tritt Arneburg bei Eintracht Vienau an, bevor am 1. August in Bismark das Spiel um den Altmarkpokal gegen Eintracht Salzwedel wartet.

Von Tobias Haack

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