Leserbrief

Wird der Weg fortgesetzt?

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Der 1. FC Lok Stendal bejubelt den Final-Einzug nach dem Sieg über Blau-Weiß Zorbau im Halbfinale des Fußball-Landespokals. 

Der Einzug des 1. FC Lok Stendal in das Finale des Landespokals hat in der gesamten Altmark für Aufsehen und Anerkennung gesorgt. Es gab viele Gratulanten. In der Sportredaktion der Altmark Zeitung traf indes aber auch ein Leserbrief ein, der nachdenkliche Töne anstimmt:

Gratulation an die 1. Herrenmannschaft des 1. FC Lok Stendal. Nach dem Oberliga-Aufstieg ist nun das Endspiel im FSA-Pokal als weiterer Meilenstein erreicht. Aller Voraussicht nach wird der Gegner 1. FC Magdeburg heißen und aller Voraussicht nach wird der 1. FC Magdeburg unter die ersten vier Mannschaften in der 3. Liga kommen, sodass für den 1. FC Lok Stendal die lukrative Teilnahme in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals winkt.

Jetzt wird es sich zeigen, ob der Vorstand des 1. FC Lok Stendal den eingeschlagenen Weg der finanziellen Konsolidierung fortsetzen wird oder den sicherlich aufkommenden finanziellen Begehrlichkeiten von Trainer und Spielern nachgeben muss.

Die immer wieder postulierte Aussage, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, erfährt nun eine ganz andere Bedeutung: Unter dem Radar der 1. Männermannschaft hat es nämlich die A-Jugend des 1. FC Lok Stendal durch einen überzeugenden 4:0-Auftritt gegen VfB IMO Merseburg geschafft, am 22. April 2018 im Halbfinale des FSA-Pokals gegen die Altersgenossen vom 1. FC Magdeburg zu spielen.

Da reifen gute Jugendspieler in den Nachwuchsmannschaften aus der Region heran, die es vornehmlich gilt, zu integrieren und die es bis zu den Bambinis verdient haben – neben der finanziellen Unterstützung – auch anderweitig wertgeschätzt zu werden.

Leserbrief von Dr. Uwe Balliet

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Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Kürzungen vorbehalten.

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