Fußball - Testspiel

Lok wird erst spät geschlagen

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Lok-Kapitän Philipp Groß (rechts) war gegen Luckenwalde einer der besten Stendaler.

Stendal. Der 1. FC Lok Stendal hat am Sonnabend-Nachmittag sein Testspiel gegen den FSV Luckenwalde mit 1:3 (0:1) verloren. Gegen den Tabellenletzten der Regionalliga Nordost wussten die Altmärker vor allem defensiv zu überzeugen, auch wenn in der Schlussphase die Kräfte nachließen.

Aus dem Spiel heraus agierte Oberligist Lok kompakt. Nach einer etwas wackligen Anfangsphase samt Gegentreffer aufgrund eines Torwartfehlers von Neuzugang Lukas Kycek (7.) übernahm Stendal die Kontrolle. Die Abwehr stand sicher, im Mittelfeld wurden die wichtigen Zweikämpfe gewonnen. Die Torgefahr hielt sich jedoch auch auf Stendaler Seite in Grenzen.

Auch im zweiten Durchgang bestimmten zahlreiche Zweikämpfe die Szenerie. Der verdiente Stendaler Ausgleich entsprang einer Standardsituation. Franz Erdmanns Freistoß fand Steven Schubert, der zum 1:1 abstaubte (62.).

Im weiteren Spielverlauf wechselte Trainer Sven Körner auf zahlreichen Positionen durch. Da auch das Spielsystem verändert wurde, verlor Lok in der Schlussphase ein wenig den Faden und letztlich auch die Partie. Mit zwei späten Treffern (80., 85.) machte Favorit Luckenwalde den 3:1-Erfolg perfekt.

„Die Gegentore waren etwas zu einfach. Dennoch habe ich eine gute Leistung meiner Mannschaft gesehen. Es waren viele Dinge zu erkennen, in denen wir einen Schritt nach vorne gemacht haben“, fasste Körner den Stendaler Leistungsstand zwei Wochen vor dem Pflichtspielstart zusammen.

Von Tobias Haack

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