FUSSBALL – LANDESPOKAL: Lok Stendal unterliegt 1:3 in Wernigerode nach Verlängerung

„Wir sind die Deppen der ersten Pokalrunde“

+
Mit Lok Stendal aus dem Pokal ausgeschieden: Maurice Pascale Schmidt und Denis Neumann (r.) sind raus. 

Wernigerode – Das Abenteuer Fußball-Landespokal ist für den Oberligisten 1. FC Lok Stendal nach der ersten Runde beendet. Beim FC Einheit Wernigerode gab es am Sonnabend eine 1:3-Pleite nach Verlängerung. Zuvor hatte es nach der regulären Spielzeit 1:1 gestanden.

„Wir sind die Deppen der ersten Pokalrunde und müssen jetzt diese völlig unnötige und schmerzhafte Niederlage verarbeiten. “ Lok-Trainer Jörn Schulz musste personell umstellen und lieferte den Grund, warum es in Wernigerode nicht gereicht hat: „Wir haben es einfach nicht geschafft, den Gegner über 90 bzw. 120 Minuten komplett so zu beschäftigen, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen. “.

Das Spiel begann zwischen den Strafräumen ohne nennenswerte Abschlüsse. Stendal hatte mehr Ballbesitz und spielerische Vorteile. Die Platzherren beschränkten sich auf die Defensivarbeit. Chancen blieben Mangelware. Lok-Stürmer Denis Neumann versuchte es, wurde aber geblockt (17.). Vor der Pause probierte es Max Salge mit einem Freistoß, der dem gegnerischen Keeper keine Probleme bereitete (44.). Torlos ging es in die Kabinen.

Salge war es auch, der in der 50. Minute ein weiteres Zeichen setzte. Eine Ablage von Neumann schoss er drüber. Wernigerode kam auch mal vors Tor – Danny Wersig wurde aber rechtzeitig am Schuss gehindert (51.). Kurz darauf war es wieder Wersig, der nach einer Ecke über den Kasten zielte (61.). Wernigerode wurde in der Phase offensiver. Dann vergab Lok die beste Gelegenheit: Der eingewechselte Neuzugang Felix Behling wurde gefoult. Neumann scheiterte allerdings vom Punkt am Pfosten (70.).

Diese Szene machte den Altmärkern jedoch Mut. Maurice Pascale Schmidt verfehlte nur knapp (73.). Dann köpfte Tim Schaarschmidt eine Flanke zur Führung ein (79.). Lok war fast durch – musste dann aber nach einem Gegentor durch Tobias Plantikow (89.) in die Verlängerung gehen. Dort hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Plantikow (97.) und Nick Schmidt (119.) warfen die Eisenbahner raus. „Wir werden das sachlich analysieren, um uns dann auf die schwere Oberliga-Saison zu fokussieren“, richtete Jörn Schulz den Blick trotz des frühen Pokal-Aus nach vorn.  pno

Tore: 0:1 Tim Schaarschmidt (78.), 1:1, 2:1 Tobias Plantikow (89., 97.), 3:1 Nick Schmidt (119.).

1. FC Lok Stendal: Giebichenstein – Wolff (54. Behling), Bubke (106. L. Balliet), Neumann, Kolzenburg, Kühn (103. Seidel-Holland), Salge, Schaarschmidt, L. Breda (63. M. P. Schmidt), Krüger, Baudis.

Bes. Vorkommnis: Stendals Denis Neumann verschießt Strafstoß (70.).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare