HANDBALL – VERBANDSLIGA HV Lok Stendal erwartet den SV Oebisfelde II

„Wir müssen auf der Hut sein“

Arno Görnemann und der HV Lok Stendal wollen morgen Nachmittag die Siegesserie gegen die Oebisfelder Reserve ausbauen.
+
Arno Görnemann und der HV Lok Stendal wollen morgen Nachmittag die Siegesserie gegen die Oebisfelder Reserve ausbauen.

Stendal – Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher kaum sein. Der HV Lok Stendal eilt in der Handball-Verbandsliga von Sieg zu Sieg, der SV Oebisfelde II steht noch ohne einen einzigen Punktgewinn da.

Wenn beide Teams am morgigen Sonntag ab 15 Uhr in der Stendaler Bürgerparkhalle aufeinandertreffen, wäre alles andere als ein Heimsieg eine große Überraschung.

Doch Stendals Trainer lässt sich von der Tabellensituation nicht blenden. „Wir müssen auf der Hut sein, irgendwann legen sie den Schalter um“, ist Frank Ziekau überzeugt. Und so schwört der Lok-Coach seine Schützlinge darauf ein, von Beginn an konzentriert zu sein. Denn das Ziel ist ganz klar: Der HV Lok möchte den nächsten Heimsieg einfahren. Und das funktioniere nur, wenn es gelinge, das eigene Spiel auf die Platte zu bringen. „Wir wollen Oebisfelde unser schnelles Spiel aufzwingen“, gibt Ziekau die Marschroute vor. Gelingt den Stendalern der nächste Erfolg, können sie sich langsam daran gewöhnen, zu den Spitzenteams der Liga zu gehören. Aktuell befinden sie sich mit sechs Siegen und nur einer Niederlage auf Rang zwei. Die letzten fünf Spiele konnten sie allesamt für sich entscheiden. Eine Serie, die auch morgen halten soll. „Wir dürfen aber nicht sagen, das wird ein lockerer Sieg“, unterschätzt Stendals Trainer die Oebisfelder Reserve keinesfalls. Er muss morgen auf Chris Rosentreter (Urlaub) verzichten. Hinter dem Einsatz von Robert Stephan stehe noch ein Fragezeichen. Aber Ludwig Gercke kehrt wieder in die Mannschaft zurück.

„Wir wollen einfach unsere Vorteile ausnutzen. Ziel ist es, mit unserem Tempospiel möglichst einfache Tore zu erzielen“, so Tobias Stefanie, Trainer des SV Oebisfelde II. „Da die Stendaler in der Defensive gut stehen und zudem ordentlich zupacken, wird es für uns im Positionsangriff wohl eher schwerer, zum Torerfolg zu kommen“, erklärt der SVO-Coach. Und auch das vorherrschende Haftmittelverbot in der Stendaler Halle spielt für Stefanie keine große Rolle. „Wir müssen es hinnehmen und können es eh nicht ändern. Man hat in einer Trainingswoche keine Chance, sich darauf einzustellen“, weiß der Oebisfelder Trainer.

Viel wichtiger sei es, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. „Wenn wir ein Gegentor kassieren, dann müssen wir diese Situation abhaken und mit dem nächsten Angriff eine neue Situation schaffen. Außerdem müssen wir uns auch für unseren Aufwand, den wir betreiben, belohnen“, berichtet Stefanie und spielt dabei auf die zuletzt doch etwas mangelhafte Chancenverwertung seiner Mannschaft an.

VON SABINE LINDENAU UND TOBIAS WEBER

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare