Handball-Oberliga, Männer: Oebisfelde erwartet heute HSG Freiberg

SVO will Serie ausbauen

+
Steve Sauer (l.) will mit dem SV Oebisfelde heute im Heimspiel der Mitteldeutschen Oberliga gegen die HSG Freiberg den vierten Sieg in Folge einfahren. 

Oebisfelde. Die Handballer des SV Oebisfelde bestreiten am heutigen Abend in der heimischen Hans-Pickert-Halle ihr fünftes Saisonspiel in der Mitteldeutschen Oberliga. Gegner der Sieben von Trainer Thomas Meinel ist ab 18. 30 Uhr die HSG Freiberg.

Nimmt man die derzeitige Tabelle als Grundlage, dann gehen die Allerstädter favorisiert in diese Partie. Während der Aufsteiger mit 6:2-Punkten sehr gut in die Serie gestartet ist, haben die Sachsen erst 2:6-Zähler auf ihrem Konto. Zuletzt verlor die HSG in eigener Halle gegen den HBV Jena mit 25:27. „Diese Punkte wollen sie sich bei uns wiederholen“, erwartet Thomas Meinel einen hoch motivierten Kontrahenten.

Vor vier Jahren standen sich beide Teams zuletzt in der Oberliga gegenüber. Damals agierten die Freiberger über die gesamte Spielzeit mit einer offenen Manndeckung, in beiden Partien (50:50 daheim und 37:59 in Freiberg) gab es ein Torspektakel. „Sie sind ruhiger geworden“, weiß Trainer Meinel nach der jüngsten Videoanalyse. Der SVO-Verantwortliche hat dabei viele erfahrene Spieler und einen guten Rückraum ausgemacht. „Sie sind angriffslustig, darauf müssen wir uns einstellen. Unsere Abwehr muss konzentriert arbeiten und rechtzeitig gegen den ballführenden Spieler heraustreten“, so Meinel, dessen Schützlinge die hoffentlich zahlreichen Balleroberungen zu schnellen Gegenstößen nutzen will.

Die eigene Offensive hat nach Ansicht des Trainers noch Potenzial nach oben. „Wir müssen unser Positionsspiel weiter steigern, unsere Angriffe besser vorbereiten und konzentriert abschließen.“ Die eigene Fehlerquote gering halten und die Torquote steigern, gelingt dies den SVO-Männern, dann ist der vierte Sieg in Folge möglich. „Wir dürfen aber nicht zu euphorisch ins Spiel gehen. Das wird ein schweres Spiel, bei dem wir wieder alles abrufen müssen“, blickt Thomas Meinel voraus.

Gegenüber dem 26:24-Sieg in Zwickau müssen die Allerstädter personell ein wenig umbauen, denn Andreas Kalupke und Florian Kamm sind beide privat verhindert. In die Bresche springen wieder die beiden Routiniers Nico Bischoff und David Eckert, die unter der Woche fleißig mittrainiert haben und somit auch bedenkenlos eingesetzt werden können.

Von Renee Sensenschmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare