Fußball – Landespokal 1. Runde: Stendal als Favorit nach Zerbst

Lok will „durchziehen“

Wieder ein Grund zu jubeln? Oberligist Lok Stendal (Mitte Martin Gebauer) möchte sich in Zerbst keine Blöße geben. Foto: Post

ar Stendal. David gegen Goliath – diese Rollenverteilung ist für Fußball-Cupspiele nichts Ungewöhnliches. Auch der 1. FC Lok Stendal geht als klarer Favorit in die erste Runde des Landespokals beim Landesligisten TSV Rot-Weiß Zerbst am Sonnabend (15 Uhr).

Nach dem erfolgreichen Oberliga-Start des Aufsteigers (2:0 gegen Einheit Rudolstadt) sollten Form und Selbstvertrauen bei den Stendalern zumindest stimmen.

„Wir haben gute Voraussetzungen, auch durch den Liga-Start. Wir haben die Qualität und sind gut vorbereitet“, blickt Lok-Trainer Sven Körner optimistisch Richtung Einzug in die zweite Runde. Auf die leichte Schulter nehmen will er Zerbst aber nicht: „Wir fahren dort mit höchstem Respekt hin. Für uns ist das eine Wundertüte.“ Dennoch: Ausreden zählen nicht für die Rot-Schwarzen. Denn als klassenhöheres Team, das den Pokal ernst nimmt, ist ein Sieg in der ehemaligen Residenzstadt Pflicht.

Auf sechs Akteure muss Körner bei diesem Unternehmen verzichten: Benedikt Nellessen, Benjamin Bubke, Nils Breda, Juninho, Martin Krüger und Vincent Kühn sind entweder angeschlagen und sollen geschont werden oder müssen verletzungsbedingt passen. Aber der Coach sieht auch hierin keinen Hinderungsgrund für ein erfolgreiches Wochenende. „Es ist ein Spiel, das wir gewinnen wollen. Es geht vor allem darum, dass wir unser Spiel durchziehen“, betont Körner. Taktisch könnte der Trainer kleinere Veränderungen hinsichtlich einer etwas offensiveren Ausrichtung vornehmen. „Vielleicht gibt es da das ein oder andere. Wir haben in der Vorbereitung zwei taktische Grundformationen erarbeitet“, erklärt Körner.

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