Fußball-Verbandsliga: Stendal empfängt morgen den Tabellendritten um Torjäger Matthias Härtl

Lok will Arnstedt müde spielen

Benedikt Nellessen (links) ist derzeit in Topform. Morgen muss er mit Lok Stendal gegen Edelweiß Arnstedt Farbe bekennen.
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Benedikt Nellessen (links) ist derzeit in Topform. Morgen muss er mit Lok Stendal gegen Edelweiß Arnstedt Farbe bekennen.
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Stendal. „Wir gucken schon nach oben, wollen uns aber nicht unter Druck setzen“, sagt Sven Körner, Trainer von Fußball-Verbandsligist 1. FC Lok Stendal vor dem nächsten Punktspiel am Sonnabend.

Dann erwartet Lok ab 15 Uhr im heimischen „Hölzchen“ den Tabellendritten, Edelweiß Arnstedt.

Das Lok vor dem Spiel in der Tabelle nach oben schielt, liegt aber nicht nur an der guten Platzierung des Gegners, sondern auch an der eigenen Ausgangslage. Stendal ist Fünfter des Klassements und könnte mit einem Sieg bis auf einen Zähler an den Kontrahenten heranrücken. Lok hat in der Endphase der Saison – fünf Partien stehen noch aus – also durchaus noch die Chance auf einen „Medaillenrang“. Und das Momentum spricht für die Altmärker, die auf einer Erfolgswelle schwimmen. Vier Siege in Serie fuhren die Rolandstädter zuletzt ein. Höhepunkt der Serie war vor einer Woche der 6:1-Auswärtserfolg beim 1. FC Bitterfeld-Wolfen. Die Gefahr, dass sein Team nun die Zügel schleifen lassen könnte, sieht Körner aber nicht: „Die Jungs wissen, dass sie ihr Leistungsvermögern abrufen müssen, um Erfolg zu haben.“

Der Erfolg gegen die Arnstedter, bei denen Körner vor allem vor dem kopfballstarken Torjäger Mattias Härtl (25 Saisontore) respekt hat, soll durch defensive Kompaktheit gelingen. Außerdem rechnet der Coach mit viel Ballbesitz für seine Mannschaft und will diesen Ausnutzen: „Wir müssen sie müde spielen“, fordert Körner.

Personell hat der Trainer indes wenige Sorgen, lediglich Philipp Grempler (Zerrung) und Nils Breda (Arbeit) könnten ausfallen.

Von Michael Jacobs

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