Offene Hallen-Altmark-Meisterschaften: 133 Starter aus 12 Vereinen

Werbung für Leichtathletik

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Hoch hinaus, um weit zu kommen: Bei den Offenen Hallen-Altmark-Meisterschaften in der Stendaler Sporthalle an der Haferbreite gab es starke Leistungen. Sean Ray Siebentaler aus Kalbe und Nele Krüger aus Gardelegen wurden Dritte im Weitsprung.

Stendal. Schneller, höher, weiter: Bei den Offenen Hallen-Altmark-Meisterschaften in den Altersklassen U18-U16-U10-U8 in Stendal haben Teilnehmer und Veranstalter am Wochenende gleichermaßen Werbung für ihren Sport gemacht.

Die Leichtathletik, die olympische Kernsportart schlechthin, hat es in Zeiten der medialen Omnipräsenz von Fußball schwer, Nachwuchs und Aufmerksamkeit zu gewinnen. Das zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse und die Beachtung bei internationalen Großereignissen.

Der Stendaler Leichtathletikverein ’92 e.V. leistet hier eine Mammutaufgabe in der Region, versucht mit zahlreichen Aktionen, schon die Jüngsten fürs Laufen, Werfen und Springen zu gewinnen. Durchaus mit Erfolg. Das untermauerten die Veranstalter der Offenen Hallen-Altmark-Meisterschaften. 133 Teilnehmer aus zwölf Vereinen waren am Sonnabend in die Sporthalle an der Haferbreite gekommen, um sich in verschiedenen leichtathletischen Disziplinen zu messen.

50-Meter-Lauf, Hürdenlauf, 800-Meter-Lauf, Weit- und Hochsprung, Staffel: Die Mädchen und Jungen bewiesen dabei, dass sie nicht nur in einem Bereich stark sein können. Wie etwa Clara Hausdorf vom gastgebenden Verein. In der Altersklasse W14 stand sie in drei Disziplinen ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Darüber hinaus wurden zwei neue Altmark-Rekorde aufgestellt. Marco Timme vom Tangermünder LV (Altersklasse M15) lief die 50 Meter in 6,67 Sekunden. Und Florian Matthias vom LV Schinne 2013 lief die gleiche Distanz in der Altersklasse M6 in 9,65 Sekunden.

Sowohl die Leistungen als auch die Teilnehmerzahlen lassen die Hoffnung aufkeimen, dass die Leichtathletik für den Nachwuchs nach wie vor attraktiv ist. Manch Talente aus der Altmark träumen davon, auch einmal bei den Olympischen Spielen teilnehmen zu können.

Für die Organisatoren des SLV um Präsident Peter Ludwig und Vizepräsidentin Cornelia Gebert geht indes die Vorbereitung einer weiteren Offenen Hallen-Altmark-Meisterschaft weiter. Am Sonnabend, 17. November, sind die anderen Altersklassen gefragt. Auch dann heißt es wieder schneller, höher, weiter ...

Von Sabine Lindenau

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