Kinder- und Jugendspiele mit 320 Teilnehmern

Wenn Leichtathleten den Tartan riechen...

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Jan-Niklas Frenkel lieferte die herausragende Leistung während der Kinder- und Jugendspiele in der Leichtathletik ab. Im Hochsprung der M13 übersprang der Salzwedeler 1,68 m. 

Salzwedel. Bei sommerlichen Temperaturen wurden am vergangenen Freitag die Kinder- und Jugendspiele in der Leichtathletik ausgetragen (AZ berichtete).

Insgesamt 320 Jungen und Mädchen aus 13 Schulen sowie den drei Vereinen VfL Kalbe, PSV Gardelegen und PSV Salzwedel lieferten sich in verschiedenen Disziplinen spannende Wettkämpfe mit vielen knappen Entscheidungen (siehe Ergebnisse). Erfreulich, diesmal schickten immerhin sieben der 23 Grundschulen des Altmarkkreises ihre Starter zu dieser vom Kreissportbund Altmark West und KFV Leichtathletik organisierten Veranstaltung.

Richtig hochkarätig ging es bei den Jungen der M13 zu. Hier lieferten sich die beiden Salzwedeler Jan-Niklas Frenkel und Marten Freise einen tollen Zweikampf mit starken Ergebnissen. Gymnasiast Frenkel glänzte unter anderem mit übersprungenen 1,68m im Hochsprung. „Das ist die herausragende Leistung des gesamten Wettkampfes“, lobte Gesamtleiter Bernd Reuleke, der mit seinem Team für einen reibungslosen Verlauf der Wettbewerbe sorgte. Jan-Niklas Frenkel war auch über 75 Meter mit 10,04sek schnell unterwegs, Marten Freise glänzte beim Weitsprung mit 5,16m. Der gleichaltrige Taylor Kepplinger gewann indes das Kugelstoßen, mit der anspruchsvollen Drehstoßtechnik kam der Kalbenser auf gute 12,91m.

Die Drehstoßtechnik verwendete auch sein Vereinskamerad Sixten Haak, der mit 13,82m das Kugelstoßen der Jugend B gewann. Im Hochsprung und im Weitsprung musste sich der favorisierte VfL-Athlet jedoch Julian Mellotat (1,66m) und Sean Siebenthaler (5,95m) jeweils knapp geschlagen geben.

Der Tartan-Belag im Salzwedeler Seelenbinder-Stadion beflügelte zahlreiche Mädchen und Jungen zu vielen guten Leistungen. Die Leichtathleten aus Salzwedel und Gardelegen trainieren regelmäßig bei solch guten Bedingungen, nicht aber die Mädchen und Jungen aus Beetzendorf, Depekolk, Brunau, Pretzier und Kalbe. „Wenn unsere Kinder den Tartan riechen, dann laufen sie zur Topform auf“, so der Beetzendorfer Sportlehrer Heino Radtke.

Von Renee Sensenschmidt

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