Leichtathletik – 6. Stendaler Hanse Cup: Valdis Cela krönt Veranstaltung mit neuer Bestleistung

Weltrekord sorgt für Begeisterung

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Havelbergs Ulrich Klemm (links) startete beim 100-Meter-Lauf der Dreikämpfer in Stendal und holte sich unter anderem vor Dr. Ulrich Wendt (3 v. l.) den ersten Platz.

Stendal. Peter Ludwig, Vorsitzender des Stendaler LV, konnte sich nach der erfolgreichen Durchführung des 6. Stendaler Hanse Cups am vergangenen Wochenende nicht beklagen. Umso zufriedener zeigte er sich mit dem kompletten Ablauf der Veranstaltung.

„Die Vorbereitung lief gut. Das Wetter war top und die Leistungen der Athleten waren wirklich klasse“, so der SLV-Chef.

Eröffnung des 6. Hanse Cups durch die lokale Politik- und Sportprominenz (unter anderem mit Landrat Carsten Wulfänger, Peter Ludwig, Uwe Bliefert und Siegfried Wille).

Damit verwies Ludwig auf ein ganz spezielles Ergebnis im Zehnkampf der Männer, das den Hanse Cup im Stadion „Am Galgenberg“ in der Endabrechnung zu einem rundum gelungenen Wettkampf machte. „Etwas überraschend war der Weltrekord von Valdis Cela in der Altersklasse M70 schon“, so Ludwig, der sich trotz des unerwarteten Resultats freute. Der 70-jährige und aus Lettland stammende Cela durchbrach die 8000-er Punktemarke und überbot mit 8142 Zählern den vor zwei Jahren aufgestellten Rekord von Rolf Geese (7943 Punkte, LG Göttingen) um satte 199 Zähler. Nicht nur der neue Rekord sorgte in Stendal für Zufriedenheit. Auch ein Sportler des Gastgebers drängte sich in den Vordergrund. Erich Lapöhn vom Stendaler LV glänzte gleich in mehreren Disziplinen der Altersklasse M50 und schaffte es häufiger auf das Treppchen. Im Diskuswurf reichte es mit einer Weite von 30,26 Metern im letzten Versuch zum dritten Platz, weit hinter Thomas Stewens (36,09m/TV Bad Vilbel) und Frank Schwarz (37,90m/LG Radolfzell). An Thomas Stewens führte für Lapöhn allerdings kein Weg vorbei. Er landete jeweils im Kugelstoßen und im Speerwurf hinter seinem Kontrahenten auf Platz zwei.

Ulrich Klemm vom SV Havelberg gab sich beim Sprint und Weitsprung in der Altersklasse M70 keine Blöße. Die 100 und 200 Meter sowie den Weitsprung mit einer Weite von 4,37 Metern entschied er für sich.

Als Veranstalter sorgten Ludwig und der Stendaler LV dafür, dass „sich die Athleten wohlfühlten und an diesen Tagen im Mittelpunkt standen.“ Diese gut durchdachte Organisation wirkte sich dementsprechend auf die Leistungen der Athleten aus. Viele Sportler waren vom Hanse Cup so sehr begeistert und angetan, dass sie auch beim nächsten Mal gerne wieder in Stendal vorbeischauen werden. „Einige von ihnen kündigten sich bereits für die Wettkämpfe im nächsten Jahr an“, bestätigte Ludwig.

Eine Gesamtübersicht über die Ergebnisse der verschiedenen Altersklassen und Disziplinen des 6. Stendaler Hanse Cups finden Sie unter: www.stendaler-hanse-cup.de.

Von Patrick Nowak

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